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Wintersport Olympia

Trotz Rückwärtssalto: Dämpfer für "Vierfach-Gott" Malinin

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© AFP/SID/JULIEN DE ROSA

Ilia Malinin rang sich ein gequältes Lächeln ab, als die Jury ihr Urteil sprach: Der Eiskunstlauf-Superstar hat bei seinem mit Spannung erwarteten ersten Olympia-Auftritt einen überraschenden Dämpfer kassiert. Der 21 Jahre alte Weltmeister kam am Samstagabend im Kurzprogramm des Team-Events auf für seine Verhältnisse enttäuschende 98,00 Punkte und lag damit über zehn Zähler hinter seinem japanischen Rivalen Yuma Kagiyama (108,67).

"Vierfach-Gott" Malinin, einer der internationalen Top-Stars der Winterspiele 2026, zeigte auch dank eines Rückwärtssaltos eine spektakuläre, aber nicht fehlerfreie Vorstellung.

"Ich hatte nicht erwartet, hier herzulaufen und den Wettbewerb zu gewinnen. Das war nicht mein Ziel beim Teamwettbewerb", sagte Malinin: "Ich bin recht zufrieden mit dem, was ich erreicht habe, denn es waren nur 50 Prozent meines vollen Potenzials. Insgesamt bin ich sehr stolz auf alles, was ich bisher geleistet habe." Auf die Frage, ob er Druck spüre, sagte er: "Es ist olympisches Eis. Ich bin sicher, viele Leute würden das fühlen."

Nachdem die favorisierten US-Amerikaner, die in Mailand ihren Gold-Erfolg von Peking 2022 wiederholen wollen, am späten Samstagabend auch die Eistanz-Kür dominierten, liegen sie in der Gesamtwertung mit nun 44 Punkten deutlich vorne. Im Finale der besten fünf Nationen stehen zudem Japan (39), Italien (37), Kanada (35) und Georgien (32). Die Medaillen werden am späten Sonntagabend nach der Männer-Kür (ab 21.55 Uhr/ZDF und Eurosport) vergeben.

Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) stellt in Mailand kein Team. Die deutschen Medaillenhoffnungen ruhen im Paarlauf auf den Vize-Weltmeistern Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin (Berlin).

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