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Wintersport Sport Allgemein

Überraschung verpasst: DSV-Läufer trotzdem stark

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© www.imago-images.de/SID/Christian Moser

Die deutschen Skirennläufer haben beim letzten Riesenslalom vor den Olympischen Spielen die Chance auf eine überraschende Podiumsplatzierung verpasst. Beim Nachtrennen auf der völlig vereisten Planai in Schladming fielen Fabian Gratz und Anton Grammel nach herausragenden Leistungen im ersten Durchgang im Finale zurück, rechtfertigten aber überzeugend ihre Nominierung für die Winterspiele.

Beim neunten Weltcupsieg von Slalom-Weltmeister Loic Meillard aus der Schweiz fiel Gratz (+2,14 Sekunden) im zweiten Durchgang vom vielversprechenden dritten auf den elften Platz zurück. Der wie Gratz für Olympia nominierte Grammel rutschte vom ebenso unerwarteten sechsten auf den zehnten Rang ab (+2,04), erreichte damit aber erneut die beste Platzierung seiner Karriere und erfüllte nachträglich die zweite Hälfte der Olympianorm.

"Ich war einen Tick passiver, weil es mir etwas glatter vorgekommen ist", sagte Gratz über seinen zweiten Lauf auf der Planai, die in der Tat einer Eisbahn glich. "Aber man sieht, dass noch Luft nach oben ist", ergänzte er. Grammel bekannte: "Wenn man so eine Ausgangslage hat, will man natürlich weiter nach vorne, es war dennoch ordentlich."

Gratz hatte nach dem ersten Lauf nur 0,31 Sekunden hinter dem führenden Lucas Pinheiro Braathen gelegen. Der für Brasilien startende Norweger fiel hinter dem zuvor zweitplatzierten Meillard auf Rang zwei zurück (+0,73 Sekunden). Dritter wurde völlig überraschend der Franzose Alban Elezi Cannaferina (+0,90).

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