- Anzeige -
- Anzeige -
Sport Allgemein

Zittern im TTBL-Keller durch Erstliga-Aspirant Windsbach

Article Image Media
© IMAGO/SID/Udo Herrmann

In den Abstiegskampf der Tischtennis-Bundesliga ist vor den letzten fünf Spieltagen endgültig Dynamik gekommen. Durch die vom Liga-Verband TTBL bestätigte Bewerbung von Zweitliga-Spitzenreiter TSV Windsbach um eine Erstliga-Lizenz für die kommende Saison könnte nach einjähriger Unterbrechung am Ende der Punktrunde wieder eine Mannschaft das Oberhaus verlassen müssen.

Besonders für das Tabellenschlusslicht ASC Grünwettersbach hat nun das große Zittern begonnen. Auch der TSV Bad Königshofen sowie Ex-Meister TTC Zugbrücke Grenzau sind angesichts von nur zwei Punkten Vorsprung auf den früheren Pokalsieger noch nicht aus dem Schneider. Grenzau muss noch bei beiden Rivalen antreten.

Über Windsbachs Interesse am Sprung in die höchste deutsche Spielklasse war bis zuletzt gerätselt worden. Erst am vergangenen Mittwoch hatte die Vereinsspitze der Mittelfranken die Thematik diskutiert. Nach seinem Antrag muss Windsbach für den erstmaligen Bundesliga-Aufstieg im weiteren Lizenzierungsverfahren noch verschiedene finanzielle wie organisatorische Vorgaben erfüllen.

Im Falle der formalen TTBL-Zulassung reicht Windsbach im Unterhaus angesichts des Aufstiegsverzichts aller anderen Erstliga-Kandidaten auch der zweite Rang zum direkten Aufstieg.

Als Zweitliga-Dritter müsste der TSV ein Relegationsspiel gegen den Tabellenletzten der TTBL-Hauptrunde bestreiten. Die Begegnung würde an einem neutralen Ort stattfinden. Bei einer noch möglichen Endplatzierung unterhalb von Rang drei wäre für Windsbach ein grundsätzlich denkbarer "Wildcard-Aufstieg" keine realistische Option.

In der vergangenen Saison hatte kein Zweitligist eine TTBL-Lizenz beantragt. Dadurch konnten die sportlich abgestiegenen Kellerkinder Grenzau und TTC OE CTS Bad Homburg die Klasse nachträglich halten. 2024 stieg der damalige Tabellenletzte FSV Mainz 05 nach einem vorherigen Verzicht auf einen Lizenzantrag ab. Borussia Dortmund und Bad Homburg nutzten hingegen ihr Aufstiegsrecht und stellten damit zugleich die TTBL-Sollstärke von zwölf Vereinen wieder her.

- Anzeige -
- Anzeige -