Motorsport
Schumacher nach Oval-Debüt: "Es war erst ein bisschen komisch"
Der ehemalige Formel-1-Pilot Mick Schumacher hat bei einem IndyCar-Privattest nahe Miami erste Erfahrungen auf einem Ovalkurs gesammelt. "Es war erst ein bisschen komisch, auf eine Kurve zuzufahren ohne zu bremsen", sagte Schumacher mit Blick auf den großen Unterschied zu den europäischen Rennstrecken: "Das erste Mal habe ich noch ein bisschen gebremst. Ich muss mich erst noch daran gewöhnen, mit voller Geschwindigkeit in eine Kurve hineinzufahren und erst dort etwas zu verlangsamen." Schumacher startet in diesem Jahr erstmals in der US-Rennserie, in der etwa ein Drittel der Rennen auf Ovalkursen stattfinden.
Insgesamt drehte der Sohn der Formel-1-Ikone Michael Schumacher auf dem Homestead-Miami Speedway am Mittwoch 97 Runden und war mit einem noch in komplett schwarz gehaltenen Honda mit der Startnummer 47 unterwegs. Dabei hatte er viel "Spaß", wie er in einem kurzen Video auf dem Social-Media-Account seines Teams Rahal Letterman Lanigan Racing verriet.
Schumacher bekam beim RRL-Privatest auch Unterstützung vom ehemaligen IndyCar-Pilot Ryan Briscoe, der erst wenige Tage zuvor als Fahrercoach verpflichtet wurde und dem Deutschen wichtige Tipps gab. Das Team wird in der anstehenden Saison neben dem 26-Jährigen auch die Piloten Graham Rahal (USA) und Louis Foster (England) einsetzen. Das erste Rennen findet am 1. März auf dem Stadtkurs in St. Petersburg im Bundesstaat Florida statt.