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IOC rechtfertigt Verkauf von T-Shirts zu Berlin 1936
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den von Medien, Historikern und Politikern kritisierten Verkauf von T-Shirts mit offiziellen Motiven der Olympischen Spiele von 1936 in Nazi-Deutschland als notwendig verteidigt. "Wir produzieren nur eine geringe Anzahl dieser Artikel. Der Hauptgrund dafür ist der Schutz unseres Urheberrechts, damit sie nicht missbraucht werden können", sagte IOC-Kommunikationsdirektor Mark Adams am Sonntag bei einer Pressekonferenz, dies sei "die technische Antwort".
Hinzu komme: "Natürlich können wir die Geschichte nicht umschreiben. Die Spiele von 1936 haben stattgefunden, und wir ehren Jesse Owens und viele andere Athleten als großartige Beispiele für die Verwirklichung des olympischen Geistes", erklärte Adams: "Ich denke, wir sollten auch bedenken, dass es da einige positive Aspekte gibt."
Das Shirt, das zur "Heritage Collection" gehört, ist derzeit im offiziellen Olympics Shop ausverkauft. Es zeigt eine männliche Figur mit Lorbeerkranz. Über dem Kopf sind die Olympischen Ringe abgebildet, darunter das Brandenburger Tor samt Quadriga.