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Wintersport Olympia

Rasende Drohnen bei Olympia: "Weiterentwicklung des Sports"

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© IMAGO/SID/SaschaxFromm

Als Max Langenhan am Samstag im Eiskanal von Cortina den Grundstein zu einer möglichen Goldmedaille legte, konnte niemand mit dem Rodel-Weltmeister mithalten - bis auf einen kleinen, fliegenden Begleiter. Eine Drohne verfolgte die Rennrodler im nagelneuen Sliding Centre durch die ersten engen Kurven und lieferte spektakuläre Bilder, sorgte aber auch für ein gut hörbares Surren. Auch im Ski alpin folgten Drohnen den waghalsigen Abfahrern und erweckten Eindrücke wie aus einem Videospiel.

"Wir sehen das als eine Weiterentwicklung des Sports. Ich denke, die Erwartungshaltung aller ist es heutzutage, beim Konsum einer Sportveranstaltung, insbesondere der Olympischen Spiele, diese Art von Erlebnis zu haben", sagte IOC-Sportdirektor Pierre Ducrey am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Das Internationale Olympische Komitee strebe "stets danach, das beste Seherlebnis zu bieten - egal ob im Stadion oder außerhalb". Die Sportler seien dadurch "nicht wesentlich" beeinträchtigt, führte Ducrey aus.

Anna Riccardi, die Sportdirektorin der Spiele von Mailand/Cortina, verwies auf beständigen Austausch mit den Athletinnen und Athleten. Auch seien die Drohnen bei "verschiedenen Veranstaltungen" im Vorfeld getestet worden: "Bisher haben wir keine Beschwerden erhalten, die zu einem zukünftigen Verzicht auf Drohnen führen könnten."

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