- Anzeige -
- Anzeige -
Wintersport Paralympics leute Olympia

Vor Olympia: Friedensappell von Papst Leo XIV.

Article Image Media
© AFP/SID/FILIPPO MONTEFORTE

Papst Leo XIV. hat die Olympischen Spiele in Norditalien als Chance bezeichnet, "die Hoffnung auf eine friedliche Welt neu zu entfachen". Mit seinen besten Wünschen an die Sportlerinnen und Sportler sowie die Organisatoren der Wettbewerbe von Mailand und Cortina d'Ampezzo verband der Pontifex nach dem Angelus-Gebet am Sonntag den Hinweis, dass die Olympischen Spiele der Neuzeit unter dem Credo des internationalen Friedens und der "Brüderlichkeit" gegründet wurden.

Der aus den USA stammende Papst äußerte die Hoffnung, dass "alle, denen der Frieden unter den Völkern am Herzen liegt und die in verantwortlichen Positionen sind, diese Gelegenheit nutzen werden, um konkrete Gesten der Entspannung und des Dialogs zu setzen". Die Winterspiele beginnen am Freitag mit der Eröffnungsfeier und dauern bis zum 22. Februar, gefolgt von den Paralympischen Winterspielen vom 6. bis 15. März.

In seinen Ausführungen ging Leo XIV. konkret auch auf die "sehr beunruhigenden Nachrichten über eine Zunahme der Spannungen" zwischen Kuba und den USA ein. Er forderte beide Länder auf, einen "aufrichtigen und wirksamen Dialog zu führen, um Gewalt und jede Handlung zu vermeiden, die das Leid des lieben kubanischen Volkes vergrößern könnten".

US-Präsident Donald Trump hat nach der militärischen Intervention in Venezuela Anfang Januar zuletzt seine Drohungen gegen Kuba verschärft. Am Donnerstag erließ er eine Präsidialverfügung, in der er Ländern, die Öl an Kuba verkaufen, mit zusätzlichen Zöllen drohte. Die kubanische Regierung beschuldigte er zudem, sich mit "zahlreichen feindlichen Staaten, transnationalen Terrorgruppen und schädlichen Akteuren" zu verbünden.

- Anzeige -
- Anzeige -