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Wintersport Olympia

WADA unzufrieden wegen Teilnahme von Walijewa-Trainerin

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© AFP/SID/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Die Anwesenheit der ehemaligen Trainerin von Doping-Sünderin Kamila Walijewa bei den Olympischen Spielen sorgt bei WADA-Chef Witold Banka für Unbehagen. Dass Eteri Tutberidse, die die russische Eiskunstläuferin während des Vorfalls 2022 in Peking betreut hatte, in Italien vor Ort sei, "ist nicht unsere Entscheidung", stellte der Boss der Welt-Anti-Doping-Agentur bei einer Pressekonferenz in Mailand klar. Beim großen Sporthöhepunkt in Italien coacht die 51-Jährige die russische Läuferin Adelijia Petrossijan.

Er fühle sich "natürlich nicht wohl mit ihrer Anwesenheit hier bei den Olympischen Spielen", erklärte Banka. Die Untersuchung des bei den vorherigen Spielen in China aufgedeckten Dopingfalls um Walijewa aber "ergab keine Beweise dafür, dass diese Person an diesem Doping beteiligt war, daher gibt es keine rechtliche Grundlage, sie auszuschließen", so der Chef der Aufsichtsbehörde.

In Peking sorgte Walijewa 2022 mit ihrem positiven Testergebnis für Negativschlagzeilen, dieses stammte jedoch noch aus dem Dezember 2021. Die damals 15-Jährige war nach den russischen Meisterschaften positiv auf das verbotene Herzmedikament Trimetazidin getestet worden - bekannt wurde der Vorfall allerdings erst in Peking, einen Tag nach dem Sieg Russlands im Mannschaftswettbewerb, zu dem Walijewa beigetragen hatte.

Anders als Tutberidze, die auch 2014 und 2018 die Olympiasiegerinnen im Einzellauf trainiert hatte, ist Walijewa bei den Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo nicht dabei. Die 19-Jährige gab nach dem Ablauf ihrer vierjährigen Sperre erst kürzlich in Moskau ihr vielbeachtetes Comeback auf dem Eis.

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