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Bahnrad-EM: Teamsprinterinnen holen Gold zum Auftakt

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© IMAGO/Frontalvision.com/SID/Arne Mill

Die deutschen Teamsprinterinnen haben bei den Bahnrad-Europameisterschaften im türkischen Konya für einen goldenen Auftakt gesorgt. Das Trio aus Pauline Grabosch, Lea Sophie Friedrich und Clara Schneider setzte sich im Finale hauchzart gegen Titelverteidiger Großbritannien durch, nur drei Tausendstel machten den Unterschied. Tim Torn Teutenberg holte zudem Silber im Ausscheidungsrennen, Lena Charlotte Reißner Bronze im Scratch.

Grabosch und Friedrich, die bei den Olympischen Spielen mit Emma Hinze bereits Silber (2021) und Bronze (2024) gewonnen haben, sowie Nachwuchsfahrerin Schneider hatten sich mit der zweitbesten Zeit hinter den nicht in Bestbesetzung antretenden Britinnen für den Endlauf qualifiziert. In diesem lagen die Deutschen bis zur letzten Runde zurück, Schlussfahrerin Grabosch gelang aber noch die erfolgreiche Aufholjagd.

"Was Pauline als Dritte abgezogen hat, das war ein anderes Level – das war Weltklasse. Die drei haben super harmoniert und das hat den Sieg ausgemacht. Die Goldmedaille gibt sicherlich einen Boost für die kommenden Tage", sagte Bundestrainer Jan van Eijden.

Teutenberg, der auf der Straße für das deutsche Team Lidl-Trek fährt, verpasste die erfolgreiche Titelverteidigung. Der 23-Jährige musste sich Tobias Aagaard Hansen aus Dänemark geschlagen geben. Neben 2025 hatte Teutenberg auch 2023 EM-Gold im Ausscheidungsrennen gewonnen. Reißner musste der Belgierin Helene Hesters und der Schweizerin Aline Seitz den Vortritt lassen. Im Teamsprint der Männer fuhren Maximilian Dörnbach, Nik Schröter und Luca Spiegel auf Rang fünf.

Der Frauen-Vierer mit Franziska Brauße, Lisa Klein, Laura Süßemilch und Mieke Kröger befindet sich auf Medaillenkurs, in der Qualifikation gelang die Bestzeit. Der Männer-Vierer kam auf Rang fünf. Am Montag geht es um Edelmetall.

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