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Rugby-EM: Deutschland verpasst nächste Überraschung klar

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© IMAGO/SID/Björn Reinhardt

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft eine weitere Überraschung klar verpasst. Nach dem 30:24-Erfolg zum Auftakt über Rumänien musste sich das Team von Bundestrainer Mark Kuhlmann in Dessau Portugal mit 12:68 (0:33) geschlagen geben. Am kommenden Samstag steht das richtungsweisende letzte Gruppenspiel in Belgien (20 Uhr/ProSiebenMaxx) an.

Im Duell mit dem zweiten WM-Teilnehmer binnen sechs Tagen war Deutschland diesmal chancenlos. Die Portugiesen, die bei der Weltmeisterschaft in Frankreich 2023 überrascht hatten und auch im kommenden Jahr in Australien mit dabei sind, zogen schnell davon. Bereits zur Pause war die Partie vor 3400 Zuschauern vorentschieden.

"Vom Gewinnen waren wir heute ganz weit entfernt", sagte Kuhlmann nach dem Spiel: "Jetzt legen wir den Fokus direkt auf Belgien und schauen, was uns dort gelingt."

Mit einem Sieg zum Abschluss der Gruppenphase hätten die "Schwarzen Adler" gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale, der zum Ziel erklärten Klassenerhalt führen würde. Bei einer Niederlage müssten die Deutschen in die Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht.

Wer im zweijährigen Zyklus den letzten Gesamtrang belegt, steht als Absteiger fest. Deutschland hatte das erste Turnier im Vorjahr als Letzter beendet.

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