- Anzeige -
- Anzeige -
Tennis

Davis Cup: Deutschland zum Auftakt gegen Peru gefordert

Article Image Media
© AFP/SID/TIZIANA FABI

Alexander Zverev fehlt dem deutschen Davis-Cup-Team mal wieder, nur eine Woche nach dem Aus bei den Australian Open kommt der Einsatz beim Nationenturnier zu früh für den Top-Spieler - und so müssen es gegen Peru einmal mehr die Routiniers richten. Jan-Lennard Struff (35) und Yannick Hanfmann (34) schlagen ab Freitag in Düsseldorf für Deutschland auf. Gegen den Außenseiter aus Südamerika ist das Team in der ersten Runde des Wettbewerbs dennoch klarer Favorit. Oder?

"Wenn man sich allein nur die Ranglisten anguckt, hat man vielleicht das Gefühl, dass es ein relativ entspanntes Wochenende wird", warnte Bundestrainer Kohlmann im Gespräch mit dem WDR: "Wir müssen aufpassen und uns gut vorbereiten, damit wir nicht überrascht werden."

Gemeinsam mit dem Spitzen-Doppel Tim Pütz und Kevin Krawietz sowie Nachwuchshoffnung Justin Engel bestreiten Struff und Hanfmann in der Düsseldorfer Mehrzweckhalle Castello am Freitag und Samstag das erste deutsche Duell mit Peru überhaupt – es ist eine Premiere und Pflichtaufgabe zugleich.

Gegen Gonzalo Bueno (21 Jahre, Weltranglistenplatz 217) und Juan Pablo Varillas (30, 284) scheinen die Kräfteverhältnisse klar: Alles andere als ein Sieg von Struff und Hanfmann, in der Weltrangliste auf 84 und 93 gelistet, wäre ein herber Dämpfer. Hanfmann eröffnet den Freitag (16.00 Uhr) gegen Bueno, ehe Struff anschließend auf Varillas trifft. Überdies überraschten die Südamerikaner bei der Auslosung der Paarungen: Ihr nominell größtes Talent, Ignacio Buse (Weltranglistenplatz 98), rotierte ins Doppel.

Den Talentstatus hat derweil auch Justin Engel inne. Dem 18-Jährigen, der zum zweiten Mal Davis-Cup-Luft schnuppern darf, traut Hanfmann zukünftig eine gewichtige Rolle im deutschen Tenniskosmos zu. "Justin hat gezeigt, dass er immer besser wird. Ich glaube, dass es gut für ihn ist, mehr Erfahrung zu bekommen, damit er in den nächsten Jahren das Team mittragen kann", sagte der 34-Jährige der Rheinischen Post. Im deutschen Nachwuchsvakuum ist der Schützling von Ex-Profi Philipp Kohlschreiber einer der wenigen Lichtblicke - vorerst bleibt ihm dieses Mal in Düsseldorf aber wohl nur die Reservistenrolle.

Gelingt das Weiterkommen gegen Peru, ist die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) im September in Runde zwei gegen den Sieger des Duells aus Dänemark und Kroatien gefordert. Bereits danach ginge es zum Final-Turnier nach Bologna. Letztmalig gewann Deutschland den Davis Cup im Jahr 1993.

- Anzeige -
- Anzeige -