Tennisprofi Dominik Koepfer - Bildquelle: POOLAFPSIDRICCARDO ANTIMIANITennisprofi Dominik Koepfer © POOLAFPSIDRICCARDO ANTIMIANI

Köln (SID) - Tennisprofi Dominik Koepfer freut sich vor dem Heimspiel am Hamburger Rothenbaum auf die Unterstützung seiner Familie und ein gescheites Schnitzel. "Nach der ganzen Pasta in Rom", sagte Koepfer dem SID, werde es endlich Zeit dafür. Beim Masters im Foro Italico hatte der 26-Jährige für Furore gesorgt: Als Qualifikant erreichte er das Viertelfinale und zwang dort den Weltranglistenersten Novak Djokovic in den dritten Satz.

Die roten Sandplätze, wie sie traditionell auf dem europäischen Festland zu finden sind, waren Koepfer fremd geworden. In den USA, wo er in New Orleans das College besuchte und mittlerweile in Tampa/Florida wohnt, wird vor allem auf Hardcourts gespielt. Bis zum Traditionsturnier in Rom hatte Koepfer kein Spiel auf der ATP-Tour auf Sand gewonnen.

Mit dem neuen Selbstvertrauen haben sich nun auch die Ansprüche für den Auftritt in Hamburg geändert, wo er in der ersten Runde auf den Japaner Yoshihito Nishioka trifft. Wird das Match auf dem Center Court angesetzt, kann sich Koepfer vor bis zu 2300 Zuschauern präsentieren, bisher kennt der Schwarzwälder nur das Heimspiel beim zweitklassigen Challenger-Turnier in Heilbronn.

In Hamburg will sich Koepfer auch den Feinschliff für die French Open in Paris (ab 27. September) holen, dort steht er erstmals im Hauptfeld. Beim Höhepunkt der wegen der Corona-Pandemie verschobenen Sandplatzsaison "rechne ich mir einiges aus", sagte er: "Langsam wächst der Glaube, dass ich mit den Top-Leuten mithalten kann."