Der Fed-Cup-Turniermodus könnte reformiert werden - Bildquelle: AFPSIDMICHAL CIZEKDer Fed-Cup-Turniermodus könnte reformiert werden © AFPSIDMICHAL CIZEK

Köln - Genau wie der traditionsreiche Davis Cup könnte auch der Fed Cup künftig in einem Finalturnier ausgespielt werden. Der Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), Ulrich Klaus, bestätigte dem Tennismagazin, dass ein entsprechender Reformvorschlag für den Nationenwettbewerb diskutiert werde. Gespielt werden soll die Endrunde mit zwölf Teams im April, eine Qualifikation im alten Modus mit Heim- und Auswärtsspielen im Februar.

Die Investmentfirma Kosmos, die bereits das im November erstmals ausgetragene Davis-Cup-Finalturnier in Madrid organisiert, hat der Frauentennis-Organisation WTA demnach ein Angebot gemacht. "Tschechien, Weißrussland und wir haben darum gebeten, uns das neue Format des Davis Cups in diesem Jahr erst einmal anzuschauen und zu warten, bevor man den Fed Cup angleicht", sagte Klaus: "Letztendlich sind wir aber machtlos."

Wie Barbara Rittner, ehemalige Teamchefin und heute Head of Women's Tennis des DTB, plädiert Klaus stattdessen für eine Aufstockung der Weltgruppe von acht auf 16 Teams und einen Verbleib beim alten Modus. In diesem spielt die deutsche Mannschaft nach ihrer Erstrundenpleite gegen Weißrussland (0:4) am 19. und 20. April in Riga im Relegations-Play-off gegen Lettland, um den Verbleib in der höchsten Spielgruppe.