Gauff trifft in Runde 3 auf Titelverteidigerin Osaka - Bildquelle: AFPSIDMICHAEL BRADLEYGauff trifft in Runde 3 auf Titelverteidigerin Osaka © AFPSIDMICHAEL BRADLEY

Melbourne - Die Turnierfavoriten und Publikumslieblinge haben sich auch am dritten Tag der Australian Open keine Blöße gegeben.

Die Weltranglistenerste und Lokalmatadorin Ashleigh Barty zog ebenso wie Vorjahressiegerin Naomi Osaka (Japan) und Serena Williams (USA) ohne Satzverlust in die dritte Runde ein. Gleiches gelang bei den Männern Titelverteidiger und Rekordsieger Novak Djokovic (Serbien) und Roger Federer (Schweiz).

Grand-Slam-Rekordsieger Federer setzte sich in der Night Session problemlos mit 6:1, 6:4, 6:1 gegen Filip Krajinovic (Serbien) durch, er spielt nun gegen John Millman (Australien).

Cori Gauff: "Ich werde diesmal selbstbewusster sein"

Die siebenmalige Australian-Open-Siegerin Williams trifft auf der Jagd nach dem 24. Titel bei einem Grand Slam und damit dem Rekord der Australierin Margaret Court am Freitag auf die Chinesin Wang Qiang.

Osaka erwartet ein mutmaßlich emotionales Duell mit Cori Gauff (USA). Die beiden hatten sich bereits im vergangenen Jahr bei den US Open gegenübergestanden.

Die Japanerin, 2018 in New York beim Finalsieg gegen Serena Williams vom Publikum angefeindet, musste nach ihrem 6:3, 6:0 den in Tränen aufgelösten Teenager trösten. "Ich denke", sagte die 15 Jahre alte Gauff, "ich werde diesmal selbstbewusster sein."

Caroline Wozniacki: Letztes Turnier für ehemalige Weltranglistenerste

Viel hätte freilich nicht gefehlt, und aus der Neuauflage des Duells mit Osaka wäre nichts geworden: Gegen Sorana Cirstea aus Rumänien lag Gauff im dritten Satz bereits 0:3 und 0:30 zurück, ehe ihr noch die Wende gelang.

"Ich habe immer versucht, positiv zu bleiben und weiter aggressiv zu spielen", sagte die Amerikanerin.

Nicht minder emotional geht es bei den Matches von Caroline Wozniacki zu. Die ehemalige Weltranglistenerste, die 2018 in Melbourne ihren einzigen Grand-Slam-Sieg feierte, bestreitet ihr letztes Turnier überhaupt.

Durch ein 7:5, 7:5 gegen die an Nummer 23 gesetzte Dajana Jastremska aus der Ukraine, bei dem sie in den Sätzen schon 1:5 sowie 0:3 zurücklag, verlängerte sie ihren Abschied. "Hoffentlich habe ich noch ein paar Matches", sagte Wozniacki.

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