Jelena Ostapenko unterlag im Wimbledon-Achtelfinale in drei Sätzen der deuts... - Bildquelle: 2022 Getty ImagesJelena Ostapenko unterlag im Wimbledon-Achtelfinale in drei Sätzen der deutschen Kontrahentin Tatjana Maria © 2022 Getty Images

München - Die Lettin Jelena Ostapenko hat ihre Achtelfinal-Niederlage in Wimbledon gegen Tatjana Maria (Bad Saulgau) wohl nicht ganz so gut verkraftet und sich stattdessen als schlechte Verliererin präsentiert. 

Die 25-Jährige trat verbal gegen ihre siegreiche Gegnerin nach. "Sie hatte einfach nur viel Glück in manchen Momenten, dass sie zurückkommen konnte", sagte Ostapenko nach ihrer 7:5, 5:7, 5:7-Niederlage in London.

Die 34-jährige Maria habe nach dem Verlust des ersten Satzes in weiterer Folge "nur meine Fehler eingesammelt, so hat sie gewonnen", analysierte Ostapenko das Spiel. 

Tatjana Maria im Viertelfinale gegen Landsfrau Jule Niemeier

Eigene Verantwortung für ihre Niederlage sah Ostapenko hingegen nicht, ihre 57 unerzwungenen Fehler seien laut der Lettin nicht entscheidend gewesen, vielmehr das angebliche Glück Marias.

Die zweifache Mutter Maria habe "hier einen Rahmenball gehabt, dann dort die Linie gekratzt. So etwas summiert sich und dann verliert man so ein Match." 

Im Viertelfinale trifft Maria nun auf ihre deutsche Landsfrau Jule Niemeier, die ebenfalls ein überraschend starkes Turnier auf dem "heiligen Rasen" von Wimbledon spielt. 

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