Hofft auf Austragung der Grand Slams: Andy Murray - Bildquelle: AFPSIDJOHN THYSHofft auf Austragung der Grand Slams: Andy Murray © AFPSIDJOHN THYS

Köln - Der dreimalige Grand-Slam-Sieger Andy Murray will ungeachtet seiner Verletzungshistorie an den US Open und den French Open teilnehmen. "Die Grand-Slam-Turniere zu spielen, hat für mich Priorität. Der Zeitplan ist kompliziert, aber ich verstehe natürlich, warum das so ist", sagte der 33-Jährige am Montagabend. Das Turnier in den USA startet am 31. August, schon am 27. September folgen die French Open.

Aufgrund einer Verletzung nahm Murray zuletzt bei den Australien Open im Januar 2019 an einem Grand-Slam-Turnier teil. Nach der Corona-Zwangspause wäre es ihm "egal, wie die Situation ist, vorausgesetzt es ist sicher", so der Brite. Er würde also auch leere Zuschauerränge in Kauf nehmen.

Physiotrainer wichtiger als Coach

Auch unter erschwerten Bedingungen wäre Murray aber froh im August in New York anzutreten. "Wenn mir gesagt wird, dass ich nur eine Begleitperson mitnehmen dürfte, dann würde ich vermutlich einen Physiotrainer mitnehmen. Coachen kann man auch aus der Entfernung", sagte Murray.

Ab Dienstag wird er aber zunächst beim "Schroders Battle of the Brits" sein Comeback auf dem Court geben. Bei dem von seinem Bruder Jamie organisierten Charity-Turnier wird Geld für den britischen National Health Service (NHS) gesammelt. Es findet vom 23. bis 28. Juni statt und soll mindestens 100.000 Pfund (rund 110.000 Euro) einbringen.

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