Brian Kelly. - Bildquelle: imago images/ZUMA PressBrian Kelly. © imago images/ZUMA Press

München – Gut gedacht bedeutet noch lange nicht gut gemacht. Vor allem in Sachen Humor. 

Sicher ist: Findet der Großteil der Zuhörer den Witz nicht gut, ist er das im Regelfall auch nicht.

Wie der Spruch von Brian Kelly.

Das ganze Team hinrichten?

Denn der Trainer der Notre Dame Fighting Irish "scherzte" nach einem hart umkämpften 41:38-Sieg in der Overtime bei der Florida State bei "ESPN": "Wissen Sie, ich bin für eine Hinrichtung. Vielleicht muss unser gesamtes Team nach heute Abend hingerichtet werden." 

Sicher ist auch: Muss man den Witz erklären, wird es noch schlimmer.

"Das ist ein altes Zitat von John McKay. Das war ein Scherz. Es war ironisch gemeint. War es nicht lustig?", fragte er auf der Pressekonferenz.

Nein, und das aus mehreren Gründen. Zwar hilft der Kontext, doch McKay war für Sprüche dieser Art bekannt und er sagte es nicht nach einem Sieg, sondern während einer zwischen 1976 und 1977 insgesamt 26 Spiele andauernden Niederlagen-Serie seiner damals neu in die NFL gekommenen Tampa Bay Buccaneers. Außerdem wurde er explizit nach einer Hinrichtung gefragt und antwortete: "Ich denke, das ist eine gute Idee."

Kelly wehrte sich weiter: "Ich habe eines seiner alten Zitate geklaut und wollte witzig sein. Ich schätze, niemand mag es mehr, lustig zu sein. Also, ja, wenn ihr mich deswegen fertig machen wollt, dann tut das bitte."

 

Gesagt, getan: Kelly wird in den USA für das Zitat größtenteils gegrillt. Was auch daran liegt, dass er als das gilt, für das ihn jetzt noch mehr Menschen halten: humorlos.

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