Beim Spiel der Texas Rangers waren knapp 40.000 Zuschauer im Stadion. - Bildquelle: Imago ImagesBeim Spiel der Texas Rangers waren knapp 40.000 Zuschauer im Stadion. © Imago Images

Köln - Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat in einer der großen US-Ligen eine Sportveranstaltung in einem fast ausverkauften Stadion stattgefunden. Offiziellen Angaben zufolge trugen die Texas Rangers ihr Heimspiel zu ihrer Saisoneröffnung in der Major League Baseball (MLB) gegen die Toronto Blue Jays (2:6) vor 38.238 Zuschauern aus.

Das Globe Life Field in Arlington hat eine Kapazität von 40.300 Plätzen.  

Ein Großteil des Publikums hielt sich an die Maskenpflicht, viele Menschen ignorierten jedoch den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz. Die Entscheidung, eine große Menschenmenge zuzulassen, folgte der Anordnung des texanischen Gouverneurs Greg Abbott, den Staat wieder vollständig zu öffnen.

Kritik von US-Präsident Joe Biden

Die Rangers sind das einzige MLB-Team, das derzeit sein Stadion voll geöffnet hat. Die Houston Astros, das zweite texanische Team der Liga, operiert mit 50-prozentiger Auslastung.

US-Präsident Joe Biden hatte in der vergangenen Woche das Verhalten der Rangers als nicht verantwortungsbewusst kritisiert. "Das ist eine Entscheidung, die sie getroffen haben. Ich denke, es ist ein Fehler", sagte Biden in einem Interview mit "ESPN". 

Angesichts von Millionen Impfungen am Tag sind die Infektionsraten in den USA mittlerweile stark rückläufig, am Montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 136,5.

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