Mit einer Monsterleistung gegen die Bucks sorgt Luka Doncic wieder für Aufse... - Bildquelle: Getty ImagesMit einer Monsterleistung gegen die Bucks sorgt Luka Doncic wieder für Aufsehen. © Getty Images

München - Es ist nicht allzu lange her, dass sich ein Europäer in Dallas unsterblich machte. Nach dem Karriereende von Dirk Nowitzki macht sich nun der nächste Star bereit.

36 Punkte, 19 Assists und 14 Rebounds. Wieder führt Luka Doncic die Dallas Mavericks zum Sieg und das nicht gegen irgendein Team, sondern gegen Titelkandidat Milwaukee Bucks.

Mit dieser erneuten Glanzleistung zeigt der 21-Jährige wiederholt, dass er im Vergleich zu gleichaltrigen Talenten schon auf einem ganz anderen Level spielt. Doncic hat den Mavs bereits jetzt seinen Stempel aufgedrückt und ist dabei, einer der neuen großen Stars der NBA zu werden.

 

Über 30 Punkte im Schnitt seit dem Restart

Seit dem Restart, bei dem die Teams die Saison in einer sogenannten "Bubble" zu Ende bringen, ist der Slowene wieder auf Höchsttemperatur unterwegs. In fünf Spielen machte "Luka Magic" im Schnitt 33,4 Punkte. Das Triple-Double gegen die Bucks war bereits das dritte in Orlando.

Doncic führt die Mavs aber nicht erst seit dem Restart an. Die Art seiner Dominanz steigert sich aber von Spiel zu Spiel. Das Naturtalent ist schon lange nicht mehr nur ein Unterschiedsspieler, sondern vielmehr ein Topstar der Liga.

Experten trauten dem dritten Erstrundenpick von 2018 Einiges zu. Dass der Guard in der NBA aber so einschlägt, haben nicht alle vermutet. Viele bezweifelten, dass Doncic seine Stärken im NBA-Format ähnlich gut aufs Parkett bringen könne wie er das in Europa getan hat. Bereits in seiner Rookie-Saison im letzten Jahr bewies er, dass er noch viel besser sein kann.

Doncic der "MIP"?

Der amtierende "Rookie oft the Year" legt in seiner zweiten Saison im Schnitt 29,1 Punkte pro Spiel auf. Damit rangiert Doncic auf Platz fünf im NBA-Ranking.

Experten sehen ihn in der Wahl zum "Most Improved Player", also dem Spieler mit der größten Leistungssteigerung, weit vorne. Zum berüchtigten MVP-Award für den wertvollsten Spieler wird es wohl noch nicht reichen. Dafür sind die Ergebnisse der Dallas Mavericks auch noch zu durchwachsen.

Nur zwei der fünf Spiele konnten seit dem Restart gewonnen werden. Insbesondere in der Defensive haben die Mavs große Probleme, kassierten in jedem Spiel über 110 gegnerische Punkte. Der Sieg gegen die Bucks war nun das erste große Ausrufezeichen von Doncic, Kristaps Porzingis, dem Deutschen Maxi Kleber und Co.

 

Playoff-Duell gegen Clippers droht

Mit Platz 7 in der Western Conference blüht der texanischen Franchise in den Playoffs ein echtes Horror-Matchup gegen die Los Angeles Clippers um Kawhi Leonard. Um die Utah Jazz auf Platz sechs noch abzufangen, benötigt es einen Sieg im direkten Duell am Samstag. Dazu müssen die anderen Spiele gegen Portland und Phoenix gewonnen werden. Und die Jazz müssten ein weiteres Mal patzen.

Für Doncic bleiben drei Spiele, um zu zeigen, dass seine Dominanz auch für Siege ausreicht. Fest steht aber schon jetzt, dass er es geschafft hat, den Mavs ihren Außenseiterstatus zu nehmen. So wie Dirk Nowitzki es einst auch geschafft hat.

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