München – Myles Garrett kann nach seinem Autounfall auf ein schnelles Comeback hoffen.

Der Defensive End der Cleveland Browns war am Donnerstag auf das Trainingsgelände der Browns zurückgekehrt. Am Freitag stellte er sich den Medien und sprach erstmals über den Unfall vom Montag, bei dem er sich Schulter- und Bizepsverletzungen zuzog. Garrett hatte bei dem Unfall auf nasser Fahrbahn die Kontrolle verloren, als er versuchte, einem Tier auszuweichen.

Sein Auto überschlug sich danach mehrfach. "Ich erinnere mich, dass ich einem Tier, das von rechts kam, ausgewichen bin und mich dann einem Auto näherte, das aus der entgegengesetzten Richtung kam. Danach war es nur noch ein kurzes Aufblitzen", berichtet er.

"Ich hatte einen Schutzengel", sagte Garrett. "Ich bin auf jeden Fall dankbar, angesichts dessen, was ich direkt danach und auf Bildern gesehen habe, dass ich hier sein kann. Ich glaube, es war ein heftiges Ereignis. Ich bin einfach dankbar, dass ich nicht nur am Leben bin, sondern auch, dass ich so viel Unterstützung hatte, die mir Halt gab." Emotional komme er gut mit den Ereignissen klar, sagte er. Auch seinem Beifahrer geht es nach dem Unfall den Umständen entsprechend gut.

Myles Garrett: Chance auf einen Einsatz

Was das Spiel der Cleveland Browns bei den Atlanta Falcons angeht, wird bei ihm aufgrund der Verletzungen weiter von Tag zu Tag geschaut, bestätigte er.

"Ich fühle mich schon viel besser. Was Sonntag angeht, so ist es eine Entscheidung des Trainers und des Trainerstabs, von uns allen. Wenn es nach mir ginge, würde ich gerne spielen. Das ist einfach mein Kampfgeist und meine Natur. Physisch müssen wir das vor dem Spiel täglich beurteilen. Das ist eine weitere Entscheidung, die wir kurz vor dem Spiel treffen werden", sagte er.

Myles Garrett Eltern in Sorge

Garrett fühlt sich gut. Die Diskussionen um Dolphins-Quarterback Tua Tagovailoa und dessen Kopf- und Nackenverletzung vom Donnerstag sowie der möglichen Gehirnerschütterung aus dem Spiel am Sonntag lassen aber auch Garrett nicht kalt. Er verriet, dass seine Eltern sich sorgen.

"Sie wollen, dass ich etwas proaktiver mit meiner Gesundheit umgehe, wenn ich in das Spiel gehe. Der Fokus liegt darauf, was das Team braucht, was wir brauchen und was für mich tatsächlich sicher ist", sagte er. 

Was Tagovailoa angeht, sei es beängstigend, wenn man daran denke, dass so etwas passieren könne, sagte Garrett. "Vielleicht ist es eine Möglichkeit für mich, wenn ich zurückkehre, aber ich weiß es nicht, bevor ich nicht auf dem Platz stehe und anfange zu trainieren. Ich darf das nicht im Hinterkopf haben. Ich muss einfach so weitermachen, als ob ich normal wäre, und ich fühle mich auch normal."

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