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München – 97 Spiele für die Dallas Cowboys, 97 Mal Starter: Ezekiel Elliott ist ein Gesicht der Texaner, und ein Leistungsträger. Gegen die Indianapolis Colts war jedoch plötzlich Tony Pollard der Starter.

Und das hatte tatsächlich Gründe, die Cowboys-Besitzer Jerry Jones nach dem 54:19-Sieg erklärte. Denn Elliott hat sich daneben benommen.

Ein bisschen zumindest.

Ezekiel Elliott: Unpünktlichkeit und ein Handy

"Es gab ein kleines Problem, das er mit seinem Trainer hatte und Disziplinprobleme", erklärte Jones. "Unpünktlichkeit bei einem Meeting oder ein ausgeschaltetes Telefon, aber ich verhänge diese Strafe nicht. Ich würde viel nachsichtiger sein", sagte Jones.

Pollard kam auf 91 Yards und zwei Touchdowns. Elliott, womöglich mit ein wenig Wut im Bauch, in seinem ersten Spiel in fast sieben Jahren in Dallas von der Bank auf 77 Yards und einen Touchdown. 

Da es in der Vergangenheit schon einmal Probleme mit Elliotts Verhalten außerhalb des Spielfelds gab, beeilte sich Jones zu betonen, dass die damaligen Vergehen des Star-Running-Backs etwas Größeres seien.

Jerry Jones: "Eine kleine Sache"

Elliott soll 2016 dreimal gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden sein und wurde nach vielen Verhandlungen im November 2017 für sechs Spiele gesperrt. 

"Es ist eine kleine Sache, die man mit Meetings und Telefonen und solchen Dingen hat", fügte Jones hinzu. "Das war keine Degradierung. Das hatte eher damit zu tun, dass das Telefon zur falschen Zeit losging. Nichts von Bedeutung. Das sollte man unbedingt erwähnen. Keine Verhaltensprobleme."