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München - Demaryius Thomas litt an den Folgen einer CTE-Erkrankung. Das bestätigte nun eine Untersuchung der Boston University. Der ehemalige Wide Receiver, der seine erfolgreichste Zeit bei den Denver Broncos erlebte, war im vergangenen Dezember tot aufgefunden worden.

Die CTE-Erkrankung bzw. die Spätfolgen waren jedoch nicht die Todesursache. Die Neurologin Dr. Ann McKee, die Teil des Bostoner Untersuchungsteams war, erklärte bei "ABC News": "CTE selbst führt nicht zum Tod. Man stirbt nicht an CTE. Was CTE bewirkt, ist, dass es das Verhalten und die Persönlichkeit verändert."

Laut Aussagen von Familienmitgliedern zeigten sich bei Thomas die typischen Symptome einer CTE-Erkrankung. Dazu gehören Gedächtnisverlust, Paranoia und anderes unberechenbares Verhalten. "Seine Stimmung änderte sich, und manchmal isolierte er sich auch. Er sagte: 'Mama, ich weiß nicht, was mit meinem Körper los ist. Ich muss mich zusammenreißen. Ich fühle mich nicht mehr wie ich selbst'", so die Mutter von Thomas.

Krampfanfälle als Todesursache?

Neben den üblichen Symptomen litt er zudem an Krampfanfällen, die er seit einem Autounfall im Jahr 2019 bekam. Die Familie ist bis heute der Meinung, dass ein solcher Anfall zum Tod von Demaryius Thomas geführt habe.

Thomas hatte im Juni 2021 seine aktive Karriere beendet. In insgesamt elf Jahren gelangen ihm 63 Touchdowns. Mit den Denver Broncos gewann er 2016 den Super Bowl.

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