Ein Broncos-Fan mit einem Banner des langjährigen Owners Pat Bowlen. - Bildquelle: imagoEin Broncos-Fan mit einem Banner des langjährigen Owners Pat Bowlen. © imago

München - Der Verkauf der Denver Broncos ist offiziell. Die 32 Teambesitzer gaben bei einem Treffen in Minneapolis Grünes Licht für den Mega-Deal, das Team aus Denver wird an die Walton-Penner Group verkauft.

Geführt wird die Unternehmensgruppe vom US-amerikanischen Unternehmer und Multimilliardär Rob Walton. Der 77-Jährige ist Erbe des Vermögens von Walmart, der weltgrößten Lebensmittelkette. Laut übereinstimmenden Berichten wechseln die Broncos für 4,65 Milliarden US-Dollar den Besitzer. Walton ist mit einem geschätzten Vermögen von knapp 60 Milliarden Dollar der reichste der 32 NFL-Besitzer.

Broncos-Verkauf historisch

Damit geht der Verkauf in die Geschichte des US-Sports eingehen. Keine Franchise wurde jemals für mehr Geld gekauft. Der bisher teuerste Verkauf eines US-Sport-Teams war die Übernahme der New York Mets durch Steve Cohen. Dieser hatte das Baseball-Team 2020 für 2,475 Milliarden US-Dollar erworben.

Die Übernahme ist gleichbedeutend mit dem Ende einer langen Ära bei den Denver Broncos. 1984 hatte Pat Bowlen die Franchise erworben und war bis zu seinem Tod 2019 Besitzer des Teams aus der Mile High City. Im Juni dieses Jahres gab es zwischen dem Pat Bowlen Trust und der Walter-Penner Group die Einigung über den beabsichtigten Deal. Die Walter-Penner Group war dabei einer von vier Bietern in einer zweiten Bieterrunde.

Mit drei Super-Bowl-Siegen (1997,1998 und 2015) gehören die Broncos zu den erfolgreichsten NFL-Teams der vergangenen 25 Jahre.

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