Deshaun Watson wurde von den Texans 2017 an zwölfter Stelle in der ersten Ru... - Bildquelle: 2021 Getty ImagesDeshaun Watson wurde von den Texans 2017 an zwölfter Stelle in der ersten Runde gedraftet. © 2021 Getty Images

München - Ein Trade von Deshaun Watson steht unmittelbar bevor.

Sowohl die Carolina Panthers als auch die New Orleans Saints gaben am Sonntag ein Trade-Angebot für den Quaterback der Houston Texans ab. Auch die Cleveland Browns und Atlanta Falcons gehörten zuletzt zu den Favoriten, sie alle verhandelten mit Watson.

ran hat die News um den Watson-Deal zusammengefasst.

Watson: Wahl zwischen Falcons und Saints

Wie das "Pro Football Network" berichtet, ist der Kandidatenkreis für einen Trade von Deshaun Watson auf zwei Teams geschrumpft. Demnach müssen sich die Carolina Panthers und die Cleveland Browns nach anderen Alternativen umsehen. Watson soll sich zwischen den Saints und den Falcons entscheiden.

Kurios ist dabei Watsons Verbindung zu den Falcons über deren Besitzer Arthur Blank. Watson arbeitete als Jugendlicher mehrere Jahre als Balljunge in Atlanta und entwickelte dabei eine Beziehung zur Besitzerfamilie.

Weiteres Indiz für einen Trade in die NFC South ist die Umstrukturierung mehrerer großer Verträge in New Orleans. Unter anderem Taysom Hill und Bradley Robey haben ihre Verträge ändern lassen, sodass die Saints nun bei rund 30 Millionen Cap Space stehen. Damit wäre ein Watson Trade wohl stemmbar.

Saints, Browns und Panthers sprachen bereits mit Watson

Wie "ESPN" berichtet haben drei Teams mit Watson konkret gesprochen.

Demnach haben die Houston Texans den Carolina Panthers, den New Orleans Saints und den Cleveland Browns erlaubt, mit Watson zu verhandeln. Bedingung dafür war jedoch, dass vorher konkrete Trade-Angebote vorgelegt werden.

Sobald das Front Office der Texaner diese Pakete für ausreichend hält, darf mit Watson gesprochen werden. Das ist im Falle dieser drei Teams geschehen.

Colts durften nicht mit Watson verhandeln

Auch die Indianapolis Colts hatten großes Interesse an einer Verpflichtung.

Das Problem hierbei: Die Colts spielen wie die Texans in der AFC South. Und die Texans sollen den Colts deshalb verboten haben, mit Watson zu verhandeln.

Laut NFL-Insider Adam Schefter möchten die Texans Watson zwar gerne abgeben - aber eben nicht an einen Divisions-Rivalen.

Watson will nicht zu den Seahawks

Ein zweites Team kommt offenbar aus einem anderen Grund nicht infrage. Die Seattle Seahawks, die nach dem Trade von Russell Wilson zu den Denver Broncos ebenfalls einen Quarterback suchen, schließt angeblich Watson selbst kategorisch aus.

Dies berichtet der Sportjournalist John McClain aus Houston.

Gericht verzichtet auf Anklage

Watson ist derzeit heiß begehrt. Am vergangenen Freitag hatte ein Geschworengericht entschieden, den 26-Jährigen nicht wegen Missbrauchsvorwürfen anzuklagen.

Auch wenn 22 Frauen Vorwürfe gegen den NFL-Star erhoben hatten und weitere zivilgerichtliche Klagen drohen, wurde dadurch der Weg für einen Trade frei.

Drei Erstrunden-Picks und mehr für Watson

Watson hatte in der vergangenen Saison kein Spiel für die Texans bestritten und einen Trade gefordert.

Laut NFL-Insider Tom Pelissero verlangen die Texans mindestens drei Erstrunden-Picks für Watson. Mehrere Teams sollen bereit sein, diesen Preis zu zahlen.

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