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München/Green Bay - Es war das wohl größte Thema der laufenden Offseason: Aaron Rodgers und seine Zukunft. Jene Zukunft klärte sich im Frühjahr, als Rodgers bei den Green Bay Packers einen neuen Dreijahres-Vertrag unterzeichnete, der ihm rund 150 Millionen Dollar garantiert einbringt.

Damit steht fest: Rodgers wird auch in den kommenden Jahren der Starter der Packers sein. Und es steht auch fest: Jordan Love wird es wohl nicht sein. Dennoch freute sich der 23-Jährige für seinen Kollegen.

Jordan Love: "Aaron hat es verdient"

Im Rahmen einer Medienrunde am Dienstag sagte Love: "Ich habe mich sehr für ihn gefreut. Aaron hat es verdient, schaut euch nur an, was er in den letzten beiden Jahren hier abgeliefert hat."

Allerdings weiß der 23-Jährige auch um die Konsequenzen dieses Vertrags. "Für mich persönlich heißt es, wieder der Backup zu sein. Mehr kann ich nicht kontrollieren", so Love weiter.

Allerdings gab der Quarterback auch zu, sich nicht völlig uneingeschränkt über Rodgers' Vertrag zu freuen: "Klar, ich freue mich sehr für ihn, aber im gleichen Moment denkt man, mit Blick auf sein persönliches Schicksal, 'Hm', wisst ihr?"

Starter-Snaps für Love in Rodgers' Abwesenheit

Aktuell laufen die freiwilligen Workouts der NFL-Teams, die sogenannten Organized Team Activities, kurz OTAs. Bei denen ist Aaron Rodgers, beinahe schon traditionell, nicht anwesend. Die meisten langjährigen Routiniers nehmen nicht an diesen Veranstaltungen teil.

Das bedeutet für Jordan Love, dass er wie im Vorjahr die Trainingseinheiten mit der ersten Mannschaft machen darf. "Da war es eine andere Situation", berichtet Love. Zum gleichen Zeitpunkt in 2021 wusste noch niemand, ob Rodgers je wieder ein Spiel für die Packers machen würde.

"Ich tue so, als würde ich um den Job kämpfen oder als wäre er nicht hier. Aus meiner Sicht bin ich aktuell der Mann", erklärt der 23-Jährige weiter.

Dabei geht es für ihn vor allem darum, sich ins Schaufenster zu stellen. Denn ob er überhaupt mal der Starter der Green Bay Packers wird, sollte es keine gesundheitlichen Probleme bei Rodgers geben, ist zumindest in naher Zukunft beinahe ausgeschlossen.

Schließlich bestritt er sein einziges NFL-Spiel von Beginn an auch nur, weil Rodgers gegen die Kansas City Chiefs im November 2021 wegen einer Corona-Infektion fehlt. 

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