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München - Die NFL hat die elf Spieler bekanntgegeben, die sich 2023 über das "International Player Pathway Program" einen Platz in der NFL sichern können. Dabei ist mit Marlon Werthmann auch wieder ein Deutscher.

Darüber freut sich besonders NFL-Deutschland-Chef Alexander Steinforth: "Das International Player Pathway Program ist ein wichtiger Teil unserer Bemühungen, das Spiel weltweit zu fördern und internationalen Sportlern den Weg in die NFL zu ebnen. Wir freuen uns, dass Marlon Deutschland für 2023 vertritt, und wir freuen uns darauf, ihn um einen zukünftigen Platz in einem NFL-Kader kämpfen zu sehen."

Werthmann, der in Mannheim aufwuchs und mit zwölf Jahren mit Football begann, hatte bereits in den vergangenen Jahren die Chance, in die USA zu gehen. Angebote von den Colleges Maine, Buffalo und Connecticut zerschlugen sich allerdings aufgrund der Corona-Pandemie. Der Offensive Liner blieb deswegen in Deutschland und spielte zuletzt für die Schwäbisch Hall Unicorns.

Derzeit stehen drei "IPP"-Spieler in aktiven NFL-Kadern

Seit der Gründung 2017 schafften insgesamt 26 Spieler über das Programm den Sprung in die Kader der NFL-Teams, darunter Jakob Johnson (Las Vegas Raiders), David Bada (Washington Commanders), Marcel Dabo (Indianapolis Colts) und Aaron Donkor (Seattle Seahawks). Aktuell stehen mit Johnson, Jordan Mailata (Australien/Philadelphia Eagles) und Efe Obada (UK/Washington Commanders) drei Spieler in den aktiven Kadern.

Ab März haben Werthmann und Co. zehn Wochen lang die Chance, sich den Scouts der NFL-Franchises zu präsentieren.