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München - Zwar stehen die Jacksonville Jaguars nach dem überraschenden 28:27-Erfolg über die Baltimore Ravens nach wie vor mit einer negativen Bilanz von 4-7 auf Rang drei der AFC South, doch es läuft dafür deutlich besser als in der vergangenen Saison.

Damals musste Head Coach Urban Meyer nach dem 13. Spiel gehen - noch heute bekommt er dafür sein Fett von heutigen Jaguars-Spielern weg. Safety Andrew Wingard äußerte sich nach dem Erfolg gegen die Ravens eigentlich nur zum jungen Quarterback Jacksonvilles Trevor Lawrence, holte dann aber etwas weiter aus und kritisierte Meyer scharf.

"Er musste mit Meyer klarkommen"

"Ich bin so glücklich für Trevor, dass es mittlerweile besser für ihn läuft. Denn in seinem Rookie-Jahr musste er mit Urban Meyer klarkommen", sagte Wingard. "Ich weiß nicht einmal, ob man das dann als Rookie-Jahr bezeichnen kann."

Die Kritik am Ex-Coach ist deutlich herauszuhören. Doch damit nicht genug, denn der Jax-Safety fing anschließend auch noch an, seinen derzeitigen Head Coach Doug Pederson bis zum Himmel zu loben.

Wingard "würde für Pederson sterben"

"Für Doug Pederson würde ich sterben, das schwöre ich. Mit ihm würde ich zu einhundert Prozent in die Schlacht ziehen, ich liebe diesen Typen einfach", schwärmte Wingard und streute beim unbeliebten Meyer somit nochmal mehr Salz in die Wunde.

Zu Wingards Verteidigung: Meyer lieferte in seiner Debüt-Saison als NFL-Coach tatsächlich in keiner Weise ab. Von den 13 Spielen in der vergangenen Saison unter seiner Obhut verloren die Jaguars elf Stück - nur zwei Siege feierte Jacksonville mit Meyer, der davor sieben Jahre die Ohio State Buckeyes trainierte und diverse Erfolge als College-Coach feierte.