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München – Joe Burrow wird eine große Karriere in der NFL vorhergesagt. Den Anfang hat er bereits gemacht, in seinem zweiten Jahr führte er die Cincinnati Bengals in den Super Bowl und sorgte zudem modisch für zahlreiche Akzente. 

Allerdings war der Weg in die NFL für den Quarterback kein einfacher - und zwischendurch dachte der heute 25-Jährige auch über Karriere-Alternativen nach. 

"Joe Cool" als Investment-Banker? Ganz so unwahrscheinlich war das vor ein paar Jahren nicht.

In Ohio nur der Backup

Denn bei den Ohio State Buckeyes bekam er zunächst kein Bein auf den Boden, drei Jahre lang hat er nicht gespielt und war Backup hinter Teamkollegen wie J.T. Barrett und Dwayne Haskins. Im Laufe der Zeit wuchsen sowohl Unverständnis als auch Unsicherheit.

"Ich habe die gleiche Arbeit geleistet wie immer und habe nicht gespielt", sagte Burrow bei "NBC Sports". "Natürlich gab es in diesem Moment Selbstzweifel."

Denn er gab im Training alles, hatte das Gefühl, gute Leistungen angeboten zu haben und dazu das Selbstverständnis, auch im Spiel abliefern zu können. "Aber wenn man nicht die Gelegenheit bekommt, das zu zeigen, was man kann, dann ist das frustrierend", so Burrow. 

Eine Situation, die ihn dazu veranlasste, einen Plan B intensiver ins Auge zu fassen. "Es gab Zeiten, in denen ich angefangen habe, meinen Lebenslauf auf Stand zu bringen und darüber nachgedacht habe, Investmentbanker oder so etwas zu werden."

Plan B ein Volltreffer

Er entschied sich am Ende aber für Plan B auf dem Feld, denn Burrow wechselte zur Saison 2018 zur Louisiana State University, was sich als Volltreffer entpuppte: Er holte 2019 mit den LSU Tigers den College-Titel, gewann die Heisman-Trophy und wurde 2020 als Nummer-1-Pick von den Bengals ausgewählt.

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