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München - Ist Diskriminierung schuld am Ende der NFL-Karriere von Marquette King? Der ehemalige Punter der Oakland Raiders und der Denver Broncos ist genau dieser Meinung.

In mehreren Tweets machte der mittlerweile 33-Jährige seine Meinung deutlich: "Seit 1920 haben nur sechs afroamerikanische Punter in der NFL gespielt und mindestens eine Saison gutgeschrieben bekommen. In den vergangenen drei Saisons bekam ich keinen Job, aber ich habe immer noch einen Top-5-Durchschnitt beim Punting."

Laut eigener Aussage hat er sich in den vergangenen Jahren ruhig verhalten, um eine weitere Chance in der NFL zu bekommen. Da dies allerdings nicht funktioniert habe, würde er nun "die Sache selbst in die Hand nehmen". Zudem habe er versucht, den Weg für andere schwarze Punter und Kicker zu ebnen, er sehe aber keine Fortschritte in der NFL.

King will Karriere nicht beenden

Nach fünf Jahren in Oakland war King 2017 entlassen worden. Später unterschrieb er einen Dreijahresvertrag in Denver. Für die Broncos lief er jedoch nur viermal auf und wurde aufgrund von Verletzungen gecuttet. Seitdem blieb King ohne Job in der NFL.

Trotzdem hat er seine Laufbahn noch nicht beendet. Das unterstrich er in der Serie von Tweets ebenfalls: "Ich beende meine Karriere nicht, sondern habe mich mit der Tatsache abgefunden, dass ich keine andere faire Chance bekommen habe. Ich habe mich nicht offiziell zurückgezogen, ich kämpfe nur nicht darum, in eine Liga zu kommen, die meinen Lebenslauf ignoriert, der besser ist als der von über der Hälfte der Punter in der NFL."

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