Tua Tagovailoa musste kurzzeitig aus dem Spiel genommen werden, führt die Mi... - Bildquelle: 2022 Getty ImagesTua Tagovailoa musste kurzzeitig aus dem Spiel genommen werden, führt die Miami Dolphins dann aber zum Sieg über die Buffalo Bills © 2022 Getty Images

Buffalo Bills at Miami Dolphins 17:21

Die Miami Dolphins haben ihren Erfolgslauf auch im dritten Saisonspiel fortgesetzt und den Bills in einem völlig verrückten Spiel die erste Niederlage zugefügt. Quarterback Tua Tagovailoa musste dafür lediglich 186 Passing-Yards und einen Touchdown-Pass zustande bringen. Buffalo-Spielmacher Josh Allen war mit 400 Passing-Yards und zwei Touchdown-Pässen deutlich effektiver und verließ dennoch als Verlierer den Platz.

 

  

Die Bills gingen gleich im ersten Drive volles Risiko, spielten den vierten Versuch an der gegnerischen 2-Yard-Linie aus und wurden mit einem Touchdown-Pass von Josh Allen auf Devin Singletary belohnt. Der nächste Angriffszug von Buffalo verlief weniger erfreulich. Allen verlor den Ball an der eigenen 6 Yard Linie aus der Hand. Die Dolphins nutzten die gute Feldposition, indem Chase Edmonds in die Endzone lief.

Die Offense der Bills blieb davon unbeeindruckt. Der nächste Drive führte über 15 Spielzüge zum erneuten Touchdown – diesmal bediente Allen den Wide Receiver Isaiah McKenzie. Die Dolphins glichen mit einem Touchdown-Pass von Tua Tagovailoa auf River Cracraft aus. 

 

Kurz vor der Halftime gab es für die Dolphins ein Schock: Tagovailoa fiel nach einem Hit auf den Hinterkopf und musste wegen dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung vorläufig aus dem Spiel genommen werden, kam aber zum dritten Viertel zurück auf das Feld.

Die Bills blieben lange im Ballbesitz und gelangten über 21 Plays bis an die gegnerische 6-Yard-Linie, brachten schlussendlich aber nur ein Field Goal zustande. Miami hingegen gelangte in Person von Chase Edmonds in die Endzone und ging mit dem 21:17 erstmals in dieser Partie in Führung.  

Die Bills hätten das Spiel noch drehen können, denn sie gelangten bis an die gegnerische 2-Yard-Linie. Beim vierten Versuch warf Allen allerdings einen zu kurzen Pass. Die Dolphins konnten die Uhr allerdings nicht herunterlaufen lassen. 

 

Im Gegenteil: Durch einen völlig misslungenen Punt, der gegen den eigenen Mitspieler und dann aus dem Spielfeld flog, produzierten sie ein Safety für die Bills, sodass diese nur noch 19:21 zurücklagen. Dies konnten die Bills allerdings nicht für sich nutzen. Sie kamen zwar nahe die Field-Goal-Range heran, hatten aber kein Timeout mehr, sodass die Uhr herunterlief.

Houston Texans at Chicago Bears 20:23

Der deutsche Wide Receiver Equanimeous St. Brown hatte mit einem Raumgewinn von insgesamt 63 Yards großen Anteil an dem zweiten Saisonsieg der Bears. Für den Triumph sorgte im letzten Spielzug der Partie der Kicker Cairo Santos mit einem Field Goal aus 30 Yards.

 

Bears-Quarterback Justin Fields hatte kein allzu gutes Spiel. Er warf lediglich für 106 Yards, blieb ohne Touchdown-Pass und warf zwei Interceptions. Dafür allerdings war Khalil Herbert mit 157 Rushing-Yards und zwei Touchdowns nicht zu stoppen.

Texans-Quarterback Davis Mills warf für 245 Yards, einen Touchdown und zwei Interceptions. Der effektivste Spieler war ansonsten Dameon Pierce mit 80 Rushing-Yards.  

Baltimore Ravens at New England Patriots 37:26

Patriots-Quarterback Mac Jones erlief seinen ersten Touchdown in der NFL, konnte die zweite Saisonniederlage aber trotzdem nicht abwenden. Der Passgeber warf zwar für beachtliche 321 Yards, allerdings unterliefen ihm auch drei Interceptions. Seine liebste Anspielstation war DeVante Parker mit starken 156 Yards. 

 

Ravens-Quarterback Lamar Jackson lieferte ein spektakuläres Spiel mit 218 Passing-Yards, vier Touchdown-Pässen, einer Interception, 107 Rushing-Yards und einem erlaufenen Touchdown ab. Während die Ravens nun bei einer 2:1 Bilanz stehen, haben die Patriots nach drei Spielen lediglich ein Sieg auf dem Konto. 

Detroit Lions at Minnesota Vikings 24:28

Der deutsche Wide Receiver Amon-Ra St. Brown lieferte mit sechs Catches für 73 Yards zwar ein starkes Spiel ab, kassierte aber mit den Detroit Lions dennoch im dritten Saisonspiel die zweite Niederlage. Sein Quarterback Jared Goff warf für 277 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Vikings-Spielmacher Kirk Cousins verbuchte 260 Passing-Yards und zwei Touchdown-Pässe.                        

Nachdem beide Mannschaften ihren ersten Drive mit einem verschossenen Field Goal abschlossen, ging die Offense der Lions mit zwei Touchdowns in Führung. Erst gelangte Jamaal Williams in die Endzone, in folgenden Drive warf Jared Goff einen Touchdown-Pass auf T.J. Hockenson. 

 

Die Vikings sorgten allerdings mit einem starken 2. Viertel für den Ausgleich. Kirk Cousins bediente Adam Thielen für ein Touchdown. Kurt darauf gelangte Dalvin Cook in die Endzone. Minnesota konnte das Momentum allerdings nicht mit in das dritte Viertel nehmen. Mit einem Field Goal und einen weiteren Touchdown zogen die Lions wieder auf 24:14 davon. Danach allerdings drehten die Vikings mit zwei Touchdowns die Partie.     

Cincinnati Bengals at New York Jets 27:12

Die Cincinnati Bengals haben nach zwei Niederlagen ihr erstes Saisonspiel gewonnen. Der Super-Bowl-Finalist hat dadurch nun genauso wie der Gegner aus New York eine Bilanz von einem Sieg und zwei Niederlagen.

Die Bengals vollendeten gleich den ersten Drive mit einem Touchdown-Pass von Joe Burrow auf Samaje Perine, gingen mit einem 20:9 in die Pause und bauten die Führung im dritten Spielabschnitt auf 27:9 aus. Die Jets brachten danach lediglich noch ein Field Goal zustande. 

Bengals-Quarterback Joe Burrow warf für 275 Yards und zwei Touchdowns. Tyler Boyd fing Pässe für 105 Yards. Der überragende Mann der Defense war Trey Hendrickson mit 2,5 Sacks. Jets-Passgeber Joe Flacco warf für 275 Yards, allerdings unterliefen ihm auch zwei Interceptions.   

Philadelphia Eagles at Washington Commanders 24:8

Die Philadelphia Eagles haben ihre starke Form bestätigt und feiern den dritten Sieg im dritten Spiel. Quarterback Jalen Hurts überragte einmal mehr mit 340 Passing-Yards und drei Touchdown-Pässen. Der effektivste Passempfänger war DeVonta Smith mit 169 Receiving-Yards und einem Touchdown.

 

Die Defense der Eagles bekam neun Sacks zustande. Alleine 2,5 davon gingen auf das Konto von Brandon Graham. Commanders-Quarterback Carson Wentz kam auf 211 Passing-Yards.      

Nachdem das erste Viertel noch punktlos blieb, drehten die Eagles im zweiten Spielabschnitt so richtig auf. Jalen Hurts warf innerhalb dieses Quarters drei Touchdownpässe – und zwar auf DeVonta Smith, A.J. Brown und Dallas Goedert. Hinzu kam ein Field Goal, sodass Philadelphia zur Halftime bereits mit 24:0 in Führung lag.

Las Vegas Raiders at Tennessee Titans 22:24

Im Duell zweier siegloser Mannschaften setzten sich die Tennessee Titans durch. Quarterback Ryan Tannehill kam auf 264 Passing-Yards, einen Touchdown-Pass und eine Interception. Raiders-Spielmacher Derek Carr verbuchte 303 Passing-Yards, zwei Touchdown-Pässe und eine Interception.

 

      

Die beiden Teams lieferten sich von Spielbeginn an ein Offensiv-Spektakel. Die ersten fünf Drives dieses Spiels führten allesamt zu Punkten: Touchdown Titans, Field Goal Raiders, Touchdown Titans, Touchdown Raiders, Touchdown Titans – mit einem 24:10 für Tennessee ging es in die Pause. Die Raiders kamen zwar 1:14 Minute vor Spielende auf zwei Punkte heran. Jedoch misslang die Two-Point-Conversion.  Der darauffolgende Onside Kick misslang ebenfalls, sodass sie nicht mehr in Ballbesitz kamen.

New Orleans Saints at Carolina Panthers 14:22

Den Carolina Panthers gelang der erste Saisonsieg, obwohl deren Quarterback Baker Mayfield (170 YDS, 1 TD) längst nicht so effektiv war wie Saints-Passgeber Jameis Winston (353 YDS, 1 TD, 2 INT,), dafür aber fehlerfrei blieb. 

 

Die Defense der Panthers sorgte für die ersten Punkte. Nachdem Saints-Running-Back Alvin Kamara sich einen Fumble leistete, trug Defensive End Marquis Haynes das Ei über 44 Yards zum Touchdown in die Endzone. Kicker Eddy Pineiro baute die Führung bis zur Halftime mit zwei verwandelten Field Goals auf 13:0 aus.

Die Saints bekamen erst im vierten Viertel die ersten Punkte auf die Tafel, indem Mark Ingram in die Endzone lief. Carolina schlug seinerseits mit einem Touchdown zurück, sodass deren Führung bei 19:7 lag und sie das Spiel danach nicht mehr aus der Hand gaben.

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