Jerry Jones ist seit 1989 der Eigentümer der Dallas Cowboys. - Bildquelle: imago images/Icon SMIJerry Jones ist seit 1989 der Eigentümer der Dallas Cowboys. © imago images/Icon SMI

München/Dallas - Jerry Jones ist frustriert. Klar: Nach dem bitteren Playoff-Aus sind das bei den Dallas Cowboys alle. 

Als Besitzer hat Jones aber das gute Recht, seinen Frust auch zu artikulieren. Dabei hat er Wide Receiver Amari Cooper kritisiert. 

Im Schatten von CeeDee Lamb

Trotz einer lukrativen Vertragsverlängerung vor der Saison 2020, die Cooper zu einem der bestbezahlten Wide Receiver der NFL machte, konnte er nicht vollends überzeugen in dieser Saison. So war er nur auf dem geteilten 39. Platz bei Receptions (68), auf dem 34. Platz bei Receiving Yards (865) und auf dem geteilten 37. Platz bei erzielten Punkten (acht Touchdowns).

Er war nicht einmal der führende Receiver der Cowboys, da CeeDee Lamb 79 Pässe für 1.102 Yards und sechs Touchdowns fangen konnte. 

"Er sollte mehrere Verteidiger binden, wenn er auf dem Feld ist. Dazu sollte er die Bälle fangen, wenn sie ihn decken. Andere Receiver schaffen das auch. Man wirft die ganze Zeit zu gedeckten Leuten in der NFL", sagte Jones laut "ProFootballtalk". 

Die Aussagen verstärken die Zweifel an einer Zukunft von Cooper bei den Dallas Cowboys. Bis zum 20. März können die Cowboys noch überlegen, ob sie ihn halten wollen, da erst danach sein 20-Millionen-Dollar-Gehalt für die Saison 2022 garantiert wäre. Bei einer Trennung wäre Cooper im Salary Cap der Cowboys nur mit sechs Millionen Dollar gelistet. 

Amari Cooper hatte letzte Woche anlässlich der 17:23-Niederlage in der Wild Card Round gegen die San Francisco 49ers gesagt, dass er nicht wisse, wie seine Zukunft aussehe, aber er hoffe, bei den Cowboys bleiben zu dürfen. 

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