München - Die schwere Gehirnerschütterung von Tua Tagovailoa und die daraus resultierenden Regeländerungen haben die Thematik rund um Kopfverletzungen erneut in den Fokus gerückt.

Spieler in der NFL und am College suchen deshalb neue Möglichkeiten, um sich vor dieser Art Verletzung zu schützen. Eine Option könnte ein Nackenschutz der Firma "Q30" werden, der aktuell einen Boom unter aktiven Spielern erlebt. 

"Ich habe das Gefühl, dass ich auf dem Rasen geschützter bin, ich sehe mich als eine Art Trendsetter und denke, dass es meine Karriere und mein Leben nach dem Football positiv beeinflussen wird", sagte Tony Pollard, Running Back der Dallas Cowboys, in einem Interview mit dem Hersteller vor einigen Monaten. Der 25-Jährige gehört zu den ersten NFL-Spielern, die das Produkt nutzen. 

Luke Kuechly als Vorreiter

Ausrüstung, die den Nacken schützen soll, ist keinesfalls eine Neuheit im Football, aber die moderne Variante von "Q30" ist noch nicht allzu lange auf dem Markt. Der ehemalige Panthers-Star Luke Kuechly zählte zu den ersten "Probanden" des Nackenschutzes der Firma. 

Das Produkt klettet sich um den Hals und übt leichten Druck auf die innere Drosselvene aus. Dadurch steigt die Durchblutung im Schädel und es entsteht eine Art Airbag-Effekt, sollte sich das Gehirn bei einem Treffer am Kopf bewegen. 

"Es ist wie ein Sicherheitsgurt. Es hilft nicht zu 100%, aber es kann oft einen Unterschied machen", sagt Suzanna Williams, eine Firmensprecherin von "Q30". 

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