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München/Green Bay - Die Zukunft von Aaron Rodgers bei den Green Bay Packers bleibt ungewiss. Nach dem Playoff-Aus gegen die San Francisco 49ers machte der 38-Jährige klar, dass er nicht Teil eines Rebuilds bei den Packers sein wird. Schon vor der Saison gab es Gerüchte, dass Rodgers die Franchise verlassen wolle. Zudem gab es während der Spielzeit immer wieder Diskussionen um seine Corona-Immunisierung. Die Position der Verantwortlichen ist trotzdem klar: Aaron Rodgers soll bleiben.

Das erklärte auch Head Coach Matt LaFleur auf einer Pressekonferenz: "Jede Konversation in die ich involviert war mit 'Gutey' (Brian Gutekunst; GM), Russ (Ball; Director of Football Operations) und Mark (Murphy; Team President) war klar. Es gibt keine Debatte." 

LaFleur hat bereits mit Rodgers gesprochen, wollte jedoch keine Details dieses Gesprächs preisgeben. Er setze seinen Quarterback auch nicht unter Druck: "Ich werde respektvoll sein. Egal was er machen muss, um die beste Entscheidung für sich zu treffen. Wir würden es lieben, wenn er ein 'Packer' bleibt und bis zu dem Tag seines Rücktritts ein 'Packer' bleibt."

Matt LaFleur will Aaron Rodgers unbedingt zurückholen

"Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um ihn zurückzuholen und sicherzustellen, dass er mit dem Weg den wir gehen zufrieden ist und sieht, dass wir weiterhin Erfolg haben können", so der 42-Jährige.

Weiter erklärte LaFleur: "Es wird keinen Rebuild geben. Ich glaube nicht, dass das die Intention von irgendwem hier ist." Trotzdem steht den Packers eine schwierige Offseason bevor. Neben Rodgers könnte die Franchise aus Wisconsin auch Star-Wide-Receiver Davante Adams verlieren. Der 29-Jährige, der die Saison mit elf Touchdowns und einem Karriere-Bestwert von 1.553 Receiving Yards beendete, wird Free Agent. 

Die Packers liegen weit über dem Cap, selbst ein Franchise-Tag, mit dem man Adams für ein weiteres Jahr halten würde, könnte angesichts der Cap-Situation nicht möglich sein. Aber auch bei dieser Personalie bleibt LaFleur optimistisch: "Adams ist ein weiterer Spieler, den wir gerne halten würden. Ich habe gesagt, dass er den Respekt von all seinen Mitspielern und Coaches verdient hat." 

Es ist also völlig unklar, ob Green Bay sein Star-Duo in der kommenden Saison wird zurück begrüßen dürfen. Bei den traditionellen "Exit-Interviews" sprach Aaron Rodgers nicht mit den Reportern. Äußern dürfte er sich zum ersten Mal in "The Pat McAfee Show", in der er in dieser Spielzeit regelmäßig zu Gast war. Vielleicht bringt er dort schon ein wenig Licht ins Dunkel, was seine Zukunft angeht.

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