München - Die Green Bay Packers verkaufen derzeit Aktien an ihre Fans, um etwas Geld in die klammen Kassen zu spülen: insgesamt 300.000 Wertpapiere zu jeweils 300 Dollar. 

Macht zusammengerechnet 90 Millionen Dollar, die in den Ausbau des heimischen Stadion gesteckt werden sollen. 

Und schon nach dem ersten Tag lässt sich sagen: Die Aktion ist ein Erfolg.

25 Millionen Ertrag nach Tag eins

Trotz der Ankündigung, dass die Käufer sich keinen großen Gewinn durch den Erwerb der Aktien erhoffen sollten, schlugen die Fans zu - und das schnell und zahlreich. 

Über 83.000 Anteile wurden in den ersten 24 Stunden bereits verkauft. Das bedeutet einen Ertrag von 24,9 Millionen US-Dollar. 

Durch die niedrigen Chancen auf Gewinn ist der Aktienkauf wie eine Spende von Fans an die Franchise. Für die Packers der ideale Weg, um vergleichsweise schnell an viel Geld zu kommen. 

Auch, weil sie so nicht auf einen großen Geldgeber im Hintergrund zurückgreifen müssen. Und auch die Käufer unter den Packers-Fans werden sich freuen, einen Teil der Franchise zu besitzen. 

Green Bay ist das einzige Team in der NFL, das den Anhängern gehört und keinen klassischen Owner hat.

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