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München/Kansas City - Es war eins der spektakulärsten Spiele der jüngeren Vergangenheit: In einem waschechten Krimi besiegten die Kansas City Chiefs die Buffalo Bills in einem wilden Schlagabtausch am Ende mit 42:36 nach Overtime (HIER seht ihr das Spektakel in voller Länge).

Ermöglicht wurde der Sieg durch die Overtime-Regeln der NFL. Das Team, das zuerst einen Touchdown erzielt, gewinnt das Spiel. Die Mannschaft, die den Münzwurf gewinnt und in der Offensive startet, hat also den Vorteil, das Spiel beenden zu können, ohne dass der Gegner antworten kann.

Andy Reid will Regel trotz Sieg ändern lassen

Obwohl die Chiefs den Vorteil bei der Overtime hatten, hätte sich Andy Reid gewünscht, dass die Buffalo Bills noch hätten antworten können: "Damit es fair ist, sollten sowohl die Offense als auch die Defense einmal spielen", so der langjährige Head Coach der Chiefs bei "NBC".

"Für uns war es super, aber ist es auch super für unser Spiel?", fragte er. "Ich bin mir sehr sicher, dass da in der Offseason draufgeschaut wird." In jeder Offseason können Teams Vorschläge zu Regeländerungen machen, die von den Besitzern der Teams abgesegnet werden müssen.

Bereits 2019 stellten die Chiefs selbst einen offiziellen Antrag zur Änderung der Overtime-Regel. Anlass dessen war die Niederlage gegen die New England Patriots im AFC Championship Game 2018.

Dass ein erneuter Antrag auf Änderung der Regel erfolgreich ist, ist jedoch höchst unwahrscheinlich. 2019 fand der Vorschlag des zweifachen Super-Bowl-Champions nur wenig Zustimmung.

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