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München - Die NFL hat auf die Klage von Ex-Las Vegas Raiders Head Coach Jon Gruden reagiert. Der 58-Jährige hatte die NFL nach seinem Rücktritt bei den Raiders verklagt.

Grund dafür war die Vermutung, dass die NFL despektierliche Mails, die Gruden am Ende den Job kosteten, absichtlich an die Öffentlichkeit weiterleitete. Gruden ist der Meinung, dass die Liga und Commissioner Roger Goodell das Ziel verfolgen, seine Reputation und Karriere zu zerstören. 

Die Antwort der Liga hätte nicht deutlicher erfolgen können. In einem Antrag an das Gericht in Nevada macht die NFL nun deutlich, dass die Klage von Gruden ein "Versuch wären, die Schuld auf die Liga und Roger Goodell zu schieben." Gruden habe, so der Antrag weiter, selbst Schuld und nie Schaden genommen. Deswegen beantragte die NFL, dass der Klage des 58-Jährigen nicht stattgegeben wird.

Schon am 12. Oktober hatte die NFL erklärt, dass die Anschuldigungen haltlos seien und man gegen sie vorgehen werde. 

E-Mails, die rassistische, sowie frauen- und schwulenfeindliche Äußerungen beinhalteten, waren Anfang Oktober 2021 ans Licht gekommen und hatten Gruden zum Rücktritt gezwungen. Mit Mark Davis, dem Owner der Las Vegas Raiders, einigte er sich außergerichtlich über die restlichen sechs Jahre seines Vertrags. Details über die Einigung wurden allerdings nicht bekannt.

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