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München - Einem Bericht von "ESPN" zufolge hat die NFL den Schiedsrichtern nahegelegt, in der kommenden Saison besonders auf Fouls durch illegale Kontakte zu achten. Das bestätigte auch ein Sprecher der Liga.

Während der vergangenen Saison hatten die Calls der Referees bei "illegal contact fouls" einen starken Rückgang erlebt und waren nur selten bestraft worden. Nun soll von den Unparteiischen wieder ein genaueres Augenmerk darauf gelegt und diese illegalen Kontaktfouls mit Flaggen bestraft werden.

Calls haben deutlich nachgelassen

Die angesprochenen Fouls beziehen sich vor allem auf den verbotenen Kontakt eines Verteidigers, wenn der gegnerische Quarterback noch im Ballbesitz ist und in seiner Pocket bleibt. Bei einem solchen Vergehen gibt es eine Fünf-Yard-Strafe und ein automatisches First Down.

Zwischen 2002 und 2020 wurden pro Saison im Durchschnitt 97 Flaggen aufgrund illegalen Kontaktes von den Schiedsrichtern geworfen. 2021 waren es lediglich 36. Das hat die NFL zur Prüfung und letztlich dieser Bekanntmachung veranlasst.

Auch "roughing the passer" unter der Lupe

Ob sich in der kommenden Saison überhaupt etwas an der Anzahl für geworfene Flaggen bei illegalen Kontaktfouls ändert, darüber waren sich die Quellen bei "ESPN" allerdings uneins.

Doch neben den Kontaktfouls wird auch über die Calls bei den "Roughing-the-passer"-Fouls in der kommenden Saison diskutiert. Die NFL regt hierbei an, diese lediglich zu ahnden, wenn der Kontakt gegen den Helm und unterhalb der Knie eines Quarterbacks, der den Ball bereits losgeworden ist, "erzwungenermaßen" stattgefunden hat.

In der vergangenen Saison hatten die Offiziellen oftmals Flaggen für geringfügigen und unabsichtlichen Kontakt gegen Quarterbacks geworfen - das soll sich künftig ändern.

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