Jubel bei den Tampa Bay Buccaneers. - Bildquelle: imago images/ZUMA WireJubel bei den Tampa Bay Buccaneers. © imago images/ZUMA Wire

München – Der Traum von der Titelverteidigung lebt weiter: Die Tampa Bay Buccaneers haben sich im Wild Card Game keine Blöße gegeben und den Philadelphia Eagles keine Chance gelassen.

Angeführt von einem starken Tom Brady dominierte der amtierende Champion die Eagles mit 31:15 und unterstrich seine Rolle als Mitfavorit. Der 44-Jährige ist damit nur noch zwei Siege von seinem nächsten Super-Bowl-Einzug entfernt, er peilt seinen achten Titel an.

Komplett im Griff

Die Buccaneers ließen von Beginn an keine Missverständnisse aufkommen. Das erste Ausrufezeichen setzten die Bucs gleich im ersten Drive, den Giovani Bernard zum Touchdown vollendete.

Die Buccaneers hatten den Gegner komplett im Griff, denn die Eagles fanden ihren Rhythmus nicht, kamen überhaupt nicht ins Spiel und konnten ihr Laufspiel nicht etablieren. Zum Ende des ersten Viertels sorgte Ke'Shawn Vaughn für die nächsten Bucs-Punkte und eine 14:0-Führung, die Kicker Ryan Succop per Field Goal bis zur Halbzeit auf 17:0 ausbaute.

Die Buccaneers traten nach der Pause zunächst nicht auf die Bremse, sondern sorgten schnell für die Entscheidung. Zunächst fand Brady seinen Kumpel Rob Gronkowski in der Endzone, wenig später dann auch Mike Evans.

Anschließend nahmen die Buccaneers zwei Gänge raus, was den Eagles im letzten Viertel Ergebnis-Kosmetik ermöglichte. Boston Scott lief zunächst über 34 Yards zum ersten Touchdown für die Eagles, später fing Kenneth Gainwell in der Endzone einen Pass von Eagles-Quarterback Jalen Hurts. Auch die anschließende Two-Point-Conversion gelang dank DeVonta Smith, der sich den Hurts-Pass schnappte.

 

Hurts hatte durchaus ein paar gute Momente, agierte aber insgesamt zu fehlerhaft und zu ungenau, er warf zudem zwei Interceptions. Sein Rating nach 23 von 43 Pässen zum eigenen Mann und 258 Yards: 60.

Tom Brady baut Rekorde aus

Zum Vergleich: Brady brachte 29 seiner 37 Pässe an, warf für 271 Yards, zwei Touchdowns bei einem Rating von 115,2. Er hält bereits zahlreiche Playoff-Rekorde, einige baute er bei seinem 35. Sieg im 46. Spiel weiter aus.

 

Es gab beim Sieg der Bucs allerdings auch schlechte Nachrichten, denn O-Liner Tristan Wirfs verletzte sich beim ersten Drive am Sprunggelenk. Der 13. Pick des Draft 2020 versuchte es danach zwar noch einmal, musste zur Halbzeit aber endgültig runter.

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