Die Seattle Seahwaks (im Foto: Penny Hart und Ugo Amadi) werden erst einmal ... - Bildquelle: Getty ImagesDie Seattle Seahwaks (im Foto: Penny Hart und Ugo Amadi) werden erst einmal nicht verkauft © Getty Images

München/Seattle - In der Diskussion um einen möglichen Verkauf der Seattle Seahawks hat sich Besitzerin Jody Allen nun erstmals offiziell zu Wort gemeldet.

Allen verwaltet seit dem Tod ihres Bruders Paul vor vier Jahren den Paul G. Allen Trust treuhänderisch, zu dem neben den Seahawks auch das NBA-Team der Portland Trail Blazers gehört.

"Als Vorsitzende der Portland Trail Blazers und der Seattle Seahawks ist es mein langfristiges Bestreben, Teams aufzubauen, die Meisterschaften gewinnen und ihre Fan-Gemeinden stolz machen", teilte Allen in einem Statement mit.

Damit reagierte die 63-Jährige auf Meldungen, wonach Nike-Gründer Phil Knight und Alan Smolinksy, Co-Eigentümer der Los Angeles Dodgers, ein Kaufangebot für die Blazers in Höhe von zwei Milliarden Dollar gemacht haben.

Allen: "Abwicklung kann zehn bis 20 Jahre dauern" 

Gleichzeitig deutete Allen aber an, dass ein Verkauf nicht für alle Zeiten ausgeschlossen ist. Grund dafür sei der Wunsch ihres verstorbenen Bruders, einen Großteil seines Vermögens auch nach seinem Tod für wohltätige Zwecke zu spenden.

"Aber die Abwicklung von Nachlässen dieser Größe und Komplexität kann 10 bis 20 Jahre dauern", teilte Allen mit: "Es gibt keinen festgelegten Zeitplan, bis zu dem die Teams verkauft werden müssen."

 

Laut einer Forbes-Studie aus dem vergangenen Sommer waren die Seahawks, die im November das erste NFL-Spiel auf deutschem Boden in München bestreiten, etwa 3,5 Milliarden Dollar wert.

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