Bei den Steelers wurde Antonio Brown zum Superstar - Bildquelle: Getty ImagesBei den Steelers wurde Antonio Brown zum Superstar © Getty Images

München/Pittsburgh - Im Mai hatte Antonio Brown mit einem Tweet für Aufsehen gesorgt.

Damals ließ er die Öffentlichkeit wissen, dass er seine Karriere am liebsten bei den Pittsburgh Steelers beenden wolle.

Dort hatte er bekanntlich seine erfolgreichste Zeit zwischen 2010 und 2018, ehe es zum Zerwürfnis zwischen ihm und den Steelers kam.

Tomlin reagiert auf Brown-Tweet

Nun hat Coach Mike Tomlin auf den Tweet reagiert und klargestellt, dass er eine Rückkehr des Bad Boy kategorisch ausschließt.

"Ihr wisst alle, dass das nicht passieren wird", sagte Tomlin bei seinem Auftritt in "The Pivot podcast". "Er ist weitergezogen, und wir haben uns weiterentwickelt. Wir können hier nicht sitzen und so tun, als ob es eine realistische Option wäre. Wir wissen alle, dass es nicht realistisch ist."

Er habe neun fantastische Jahre mit Brown in Pittsburgh erlebt, erklärte Tomlin, der schon seit 2007 Headcoach der Steelers ist.

In den neun Spielzeiten entwickelte sich AB zu einem der besten Wide Receiver der NFL, verbuchte insgesamt 11.207 Receiving Yards und 74 Touchdowns. Siebenmal stand er im Pro Bowl.

Brown: Vom Pro Bowler zur Skandalnudel

Nach seinem Abgang aus Pittsburgh ging es für Brown immer weiter bergab. Bei den Oakland Raiders und den New England Patriots machte er praktisch nur noch durch Skandale auf sich aufmerksam.

Selbst nachdem er mit Tom Brady und den Tampa Bay Buccaneers seinen ersten Super-Bowl-Triumph feiern konnte, wurde es nicht ruhiger um ihn.

In der vergangenen Saison provozierte er auch bei den Bucs einen unrühmlichen Abgang. Während des Spiels gegen die New York Jets zog er auf einmal sein Trikot aus und verschwand in den Katakomben.

Auch in Pittsburgh scheint er so viel Porzellan zerschlagen zu haben, dass er nicht einmal mehr mit einem symbolischen Ein-Tages-Vertrag rechnen kann, mit dem die NFL-Franchises üblicherweise verdiente Spieler in den Ruhestand verabschieden.

Zumindest deuten Tomlins Aussagen ganz und gar nicht darauf hin.

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