München - Dass Mike Evans von den Tampa Bay Buccaneers im Kracher gegen die Green Bay Packers am Sonntag ab 22:15 Uhr live auf ProSieben und im Livestream auf ran.de gesperrt ist, erhitzt an sich schon die Gemüter der Fans.

In den vergangenen Tagen aber wurde die Personalie außerdem noch mit wilden Verschwörungstheorien garniert.

Hintergrund: Jon Runyan Sr. hat in seiner Funktion als Vizepräsident der NFL und oberster Regelhüter die Sperre von einem Spiel gegen den Wide Receiver ausgesprochen, nachdem dieser eine Schlägerei im Spiel der Bucs gegen die New Orleans Saints angezettelt hatte.

Runyans Sohn wiederum ist Starting Guard der Packers, die also direkt von Evans' Sperre profitieren.

Runyan Jr.: Mein Vater macht nur seinen Job

Hat also der Vater auf Wunsch des Sohnes gehandelt und Tom Bradys zuverlässigsten Passempfänger deswegen für das Spiel gegen die Packers aus dem Verkehr gezogen?

Diese Theorien waren tatsächlich im Umlauf - und wurden am Mittwoch von Jon Runyan Jr. scharf zurückgewiesen. "Er hat nur seinen Job gemacht", sagte der 25-Jährige am Mittwoch. "Er macht diesen Job jetzt schon seit über einem halben Jahrzehnt. Zufälligerweise spielen wir diese Woche gegen die Buccaneers. Alle versuchen, daraus eine Verschwörungstheorie zu machen."

Man könne nicht einfach wild aufs Spielfeld rennen und jemanden attackieren, nachdem das Play schon längst vorbei ist, verteidigt er die Entscheidung seines Vaters.

Außerdem ist Runyan Sr., der selbst 14 Jahre in der NFL gespielt hat, nicht der einzige Verantwortliche für diese Strafe.

Evans' Einspruch dagegen hat nicht er, sondern James Thrash - in der NFL verantwortlich für Berufungsverfahren - abgelehnt.

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