- Bildquelle: Imago © Imago

München/East Rutherford - Es war ein mittelschwerer Knall, der am Mittwoch durch die Meadowlands ging.

Für viele wenig überraschend verkündete Robert Saleh, Head Coach der New York Jets, dass Zach Wilson nicht der Starting Quarterback gegen die Chicago Bears sein wird (Sonntag ab 18:55 Uhr live im Stream auf ran.de).

Grund dafür war nicht nur seine unterirdische Leistung beim 3:10 gegen die New England Patriots, sondern auch seine fehlende Einsichtigkeit, für die Niederlage Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur vor dem Team, sondern sogar vor der Presse. Auf die Frage, ob er seine Defense mit nur drei erzielten Punkten im Stich gelassen habe, sagte er nahezu rebellierend "Nein". Dafür hat sich der Spielmacher nun bei seinem Team entschuldigt.

Wilson: "Habe mich schlecht gefühlt"

Das offenbarte er auf einer Medienrunde nach der Bekanntgabe der Entscheidung. "Ich habe mich schlecht gefühlt wegen des Aufruhrs, den ich verursacht habe", so Wilson reumütig.

"Nach den letzten Tagen war es das einzige, was ich hätte tun können. Es tut mir von Herzen Leid", sagte der ehemalige BYU-Quarterback.

Das Ende seiner Karriere bei den Jets sieht Head Coach Saleh jedoch noch nicht. "Ich weiß, dass das eure Story sein wird, aber seine Karriere hier ist noch lange nicht zu Ende", so Saleh. "Ist das ein Rückschlag für ihn? Absolut. Aber ich denke er braucht es, um sich selbst neu zu erfinden."

Gegen die Bears wird Mike White der Starter sein, Joe Flacco der Backup. Wilson wird dann in Trainingsanzug und mit Headset an der Seitenlinie stehen.