Vom Haupthaar befreit: Donald Trump (l.) rasierte WWE-Chef Vince McMahon (M.... - Bildquelle: Getty ImagesVom Haupthaar befreit: Donald Trump (l.) rasierte WWE-Chef Vince McMahon (M.) im Ring wortwörtlich © Getty Images

München - Donald Trump ist nicht nur der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern auch Hall of Famer der Wrestling-Organisation WWE (WWE Raw und WWE Smackdown - immer mittwochs und donnerstags auf ProSieben MAXX).

Diesen Status verdankt der 73-Jährige mit der markanten Frisur einigen Auftritten im Wrestling-Ring, die längst legendär sind.

In den Jahren 1988 und 1989 fand die Wrestlemania sogar im Trump Plaza in der Spielerstadt Atlantic City statt, 2007 rasierte er WWE-Boss und Milliardärskumpel Vince McMahon eine Glatze, nachdem er ihn zu Boden gerungen und mehrfach auf ihn eingeschlagen hatte.

Der POTUS hatte noch einige weitere Auftritte und wurde 2013 schließlich in die Ruhmeshalle der Wrestler aufgenommen. Im Januar 2017 wurde Trump schließlich Präsident der USA, was aber nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass der Politiker und Geschäftsmann nie wieder in den Ring steigen wird.

Kehrt Trump zur WWE zurück?

US-Medien berichten nämlich, dass Trump schon bald wieder bei der WWE auftauchen könnte. Und tatsächlich gibt es einiges, was dafür spricht. Trumps Lieblings-TV-Sender Fox hat sich nämlich die Rechte an "Smackdown" gesichert, im Oktober beginnen die Übertragungen.

Der TV-Sender gehört Trumps Kumpel Rupert Murdoch, mit WWE-Chef McMahon verbindet ihn ohnehin nach wie vor eine Freundschaft. Dessen Tochter Stephanie soll den Medienberichten zufolge nun an das Weiße Haus herangetreten sein, um den Präsidenten für einen wie auch immer gearteten Auftritt anzufragen.

Wahlkampf im Wrestling-Ring?

Nun hat Trump schon mehrfach bewiesen, dass ihm tatsächlich fast alles zuzutrauen und nichts zu peinlich ist. Tatsächlich hätte ein Auftritt bei der WWE aber auch einen politischen Nutzen. Denn im nächsten Jahr stehen Wahlen in den USA an, Trump möchte wiedergewählt werden.

Mit einem Auftritt bei der WWE könnte er für mächtig Publicity sorgen und seine Wähler erreichen. Dass ein Auftritt bei den Showkämpfern nur bedingt mit der Würde des Präsidentenamtes vereinbar ist, dürfte für Trump kein Hindernis sein.

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