Nick Hannig (l.) ist in sechs Profikämpfen noch unbesiegt - Bildquelle: PetkovicNick Hannig (l.) ist in sechs Profikämpfen noch unbesiegt © Petkovic

München - Petko's Boxpromotion will jetzt auch die Box-Hauptstadt Berlin erobern. Promoter Alexander Petkovic schickt dafür den Berliner K.o.-Schreck Nick Hannig (6-0-0, 4 K.o.) am 9. Februar (live auf ranFighting.de) in der Verti Music Hall zum Kampf um den vakanten WBC International Titel im Halbschwergewicht gegen den starken Kanadier Ryan Ford (15-3-0, 10 K.o.) in den Ring.

"Absolutes Muss für Boxfans"

Der 36-jährige Ford ist seit 2010 Boxprofi, stieg in seiner langjährigen Laufbahn als Kampfsportler jedoch auch als "Käfig-Kämpfer" für zahlreiche MMA-Fights, unter anderem für die weltbekannte Bellator Promotion, ins Octagon und bringt entsprechend viel Kampferfahrung mit.

"Das wird ein Knaller-Fight für Deutschland, für die deutschen Fans. Ich freue mich, dass Petko's Boxpromotion diesmal sogar in der Hauptstadt ausrichtet. Ein absolutes Muss für die Boxfans", schwärmt Thomas Pütz, Präsident vom Bund Deutscher Berufsboxer, vor dem Duell des K.o.-Schrecks mit dem ehemaligen Käfigkämpfer.

K.o. in nur zwölf Sekunden

Den Titel hat Hannigs Teamkollege Serge Michel niedergelegt. Mit dem "Bavarian Sniper" hat sein Promoter demnächst in Deutschland "ein ganz großes Ding" in der Hinterhand.

"Es wird nicht leicht, aber ich will die einmalige Chance nutzen", kündigt der 32 Jahre alte Hannig an, in dessen Rekordbuch das kürzeste K.o. der Box-Geschichte steht. Hannig stolz: "In nur zwölf Sekunden – aber mit Anzählen".

"Hat mir keine Angst eingeflößt"

Petkovic weiter: "Wir wollen uns weiter mit internationalen Stars messen, bieten den Zuschauern echte Kämpfe auf Augenhöhe und gehen bewusst Risiken ein. Gewinnt Hannig gegen Ryan Ford, steht er mit vielleicht einem Schlag im internationalen Blickpunkt und den Ranglisten."

Bei Petkos Fight Night im Sportpark bei Augsburg im Dezember hatte Hannig die Gelegenheit, Ryan Ford aus nächster Nähe zu studieren. Im Rahmenprogramm von Tina Rupprechts WBC-WM-Titelverteidigung bestritt nämlich auch der Kanadier einen Kampf, den er in der zweiten Runde durch krachenden K.o. beendete. "Er hat mir keine Angst eingeflößt", trommelte der Berliner.

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