Verordnet seinen Spielern eine Ruhepause: Toni Söderholm - Bildquelle: AFP/SID/GINTS IVUSKANSVerordnet seinen Spielern eine Ruhepause: Toni Söderholm © AFP/SID/GINTS IVUSKANS

Helsinki (SID) - Bundestrainer Toni Söderholm gönnt seinen Spielern nach dem 9:4-Torfestival gegen Italien und dem damit verbundenen fast sicheren vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale der Eishockey-WM in Finnland am spielfreien Samstag eine kurze Ruhepause. "Ich glaube, das ist die letzte Möglichkeit, ein bisschen den Kopf frei zu bekommen. Das sollten wir auch nutzen. So tanken wir die letzten Kräfte, die wir brauchen für den Endspurt", sagte der 44-Jährige am Freitag nach dem vierten Sieg in Folge.

Bereits am Samstag könnte die deutsche Mannschaft sicher in der Runde der letzten Acht stehen. Dafür muss Frankreich (11.20 Uhr) gegen Dänemark verlieren. Dann wäre die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes mit zwölf Punkten bereits zwei Spiele vor Ende der Gruppenphase nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen.

In den kommenden beiden Vorrundenspielen am Sonntag (15.20 Uhr) gegen Kasachstan und gegen die Schweiz am Dienstag (11.20 Uhr/beide Sport1 und MagentaSport) will sich das DEB-Team eine glänzende Ausgangslage für die K.o.-Runde verschaffen. "Unter die ersten zwei zu kommen, wäre natürlich richtig gut", sagte Nachrücker Lukas Reichel, der bei seinem ersten WM-Einsatz in der altehrwürdigen "Helsingin Jäähalli" gleich mit einem Tor (26.) und zwei Vorlagen überzeugte.

Als Zweiter ins Viertelfinale zu gehen, hätte große Vorteile. Dann würde Deutschland Kalibern wie Olympiasieger Finnland, der sich am Freitag als erstes Team vorzeitig für die K.o-Runde qualifiziert hatte, und dem elfmaligen Weltmeister Schweden zunächst wahrscheinlich aus dem Weg gehen und auch für eine weitere Partie voraussichtlich am Spielort in Helsinki bleiben können.

"Dann wäre es natürlich umso besser, je höher wir sind. Ich glaube, so werden wir die nächsten Spiele angehen und dann hoffentlich auch als Sieger vom Feld gehen", sagte AHL-Verteidiger Leon Gawanke, der wie Reichel erst am Donnerstag als Nachrücker in Helsinki angekommen war und gegen Italien zum ersten Mal auf dem Eis stand.

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