Hängende Köpfe und enttäuschte Gesichter beim FC Bayern nach der Pleite gege... - Bildquelle: 2019 Getty imagesHängende Köpfe und enttäuschte Gesichter beim FC Bayern nach der Pleite gegen Hoffenheim. © 2019 Getty images

München - Hoffenheim ist nicht Tottenham: Nach der Sternstunde in der Champions League hat der FC Bayern in der Bundesliga sensationell die erste Saisonniederlage kassiert. Vier Tage nach dem grandiosen 7:2 bei Tottenham Hotspur unterlagen die Münchner der sonst so offensivschwachen TSG Hoffenheim durch zwei Treffer von Sargis Adamjan mit 1:2 (0:0). Die Laune für den traditionellen Mannschaftsausflug auf das Oktoberfest am Sonntag dürfte dem deutschen Rekordmeister nach dem ersten Sieg der Kraichgauer in München gründlich verdorben sein.

Mann des Tages für Hoffenheim war der für nur 1,5 Millionen Euro von Zweitligist Jahn Regenburg verpflichtete Adamjan, der zum ersten Mal in der Bundesliga von Beginn an spielte. Erst traf er in der 54. Minute, nach dem Ausgleich von Torgarant Robert Lewandowski (73.) dann ein weiteres Mal (79.). Der Armenier beendete damit zugleich die Münchner Serie von 20 Bundesligaspielen ohne Niederlage.

FC Bayern: Viel Ballbesitz aber kaum Chancen

Hoffenheim, das mit der einzigen Spitze Adamjan auf Konter lauerte, wäre schon in der 5. Minute beinahe in Führung gegangen. Nach einem feinen Pass von Ihlas Bebou rannte Adamjan von der Mittellinie aus auf Torhüter Manuel Neuer zu - zögerte mit dem Abschluss aber so lange, dass der nacheilende Jerome Boateng noch den Fuß dazwischen bekam. Adamjan lernte freilich schnell: Nach einem Ballverlust von Corentin Tolisso tunnelte er beim ersten Treffer Boateng, dann verlud er Neuer. Beim zweiten Tor tunnelte er Boateng ein weiteres Mal.

Ansonsten war das Spiel fast durchgängig geprägt vom Bemühen der Bayern, die erst zum dritten Mal von Trainer Alfred Schreuder gewählte Vierer-Abwehr der TSG zu überlisten. Das führte zu viel Ballbesitz für die Münchner, aber zu wenig Chancen, weil die Gäste geschickt die Räume verdichteten. Nur nach einem Abseitstreffer von Gnabry (24.) ging es kurzzeitig besser mit Chancen für Gnabry, Thiago (beide 25.) und Tolisso (27.) - dann herrschte wieder Flaute.

Nachdem Lewandowski kurz vor der Pause die Führung verstolpert hatte (44.), setzte sich die Ideenlosigkeit der Münchner in der zweiten Halbzeit fort. Nach dem Treffer von Adamjan glich der Pole zwar aus, die bislang so offensivschwachen Gäste, die in den ersten sechs Spielen nur viermal getroffen hatten, kamen aber noch einmal zurück.

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Bundesliga 2019 / 2020 - 8. bis 11. Spieltag

TOP Spiele 8. Spieltag

Tabelle

Bundesliga

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG1181224:111325
2RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL1163229:121721
3Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB1163229:161321
4SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF1163220:12821
51899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG1162316:14220
6Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB1154223:15819
7FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS041154220:14619
8Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB041153317:15218
9Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE1152421:16517
10VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB1145211:10117
111. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU1141613:17-413
12Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC1132617:21-411
13Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF951132615:19-411
14Werder BremenWerder BremenWerderSVW1125418:24-611
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA1124513:24-1110
161. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M051130812:30-189
171. FC Köln1. FC KölnKölnKOE1121810:23-137
18SC Paderborn 07SC Paderborn 07PaderbornSCP1111911:26-154
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