Die Fortuna setzte sich gegen Erzgebirge Aue durch - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDDie Fortuna setzte sich gegen Erzgebirge Aue durch © PIXATHLONPIXATHLONSID

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf hat eine erfolgreiche, aber glanzlose Generalprobe für das erste rheinische Bundesliga-Derby seit 23 Jahren gegen den Erzrivalen 1. FC Köln gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel zog durch ein äußerst mühevolles 2:1 (1:1) gegen Zweitligist Erzgebirge Aue ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein und schöpfte damit nach zuletzt überwiegend schwachen Vorstellungen in der Liga immerhin etwas Selbstvertrauen für das richtungweisende Kellerduell gegen die punktgleichen Geißböcke, die sich im Pokal beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken (2:3) bis auf die Knochen blamiert hatten.

Rouwen Hennings per Foulelfmeter (45.) und Kasim Adams (75.) schossen die Rheinländer in die nächste Runde. Florian Krüger hatte die Gäste in der 12. Minute in Führung gebracht.

Funkel hatte seine Startelf nach dem 0:2 bei Schlusslicht SC Paderborn gleich auf fünf Positionen geändert. Unter anderem stand Neuzugang Florian Kastenmeier für Stammkeeper Zack Steffen zwischen den Pfosten. Zudem war der zuletzt angeschlagene Kapitän Oliver Fink wieder dabei. Der Pokalsieger von 1979 und 1980 agierte auch mit verändertem Personal zunächst ähnlich einfallslos wie in Paderborn und stellte den Tabellenvierten des Unterhauses vor keine großen Probleme.

Aue hält gut mit

Vor 20.141 Zuschauern hatte Aue bereits in der ersten Minute eine gute Gelegenheit, als Krüger nach einem Fehler von Andre Hoffmann knapp das Ziel verfehlte. Die Fortuna agierte auch nach diesem Schreckmoment weiter höchst unkonzentriert. Zwar scheiterte Erik Thommy in der neunten Minute am aufmerksamen FC-Torwart Martin Männel, ansonsten war vom Erstligisten aber nicht viel zu sehen.

Aue spielte weiter mutig nach vorne und stellte die wackelige Defensive der Fortuna vor große Probleme. Krüger nutzte dann eine verunglückte Abwehr von Kastenmeier zur Führung der Veilchen. In der 20. Minute vergab Pascal Testroet die große Gelegenheit zum 2:0, nachdem bereits zuvor Dennis Kempe eine weitere gute Möglichkeit für den Underdog verpasst hatte. 

Nach einem vermeintlichen Foul von Sören Gonther an Thommy zeigte dann der gut postierte Schiedsrichter Tobias Reichel auf den Punkt, und Fortuna-Torjäger Hennings verwandelte eiskalt zum Ausgleich. Für Fortuna war der Halbzeitstand mehr als schmeichelhaft.

Nach der Pause zeigten die Hausherren ein völlig anderes Gesicht, agierten deutlich aggressiver und wurden nach und nach ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach zwei weiteren guten Gelegenheiten durch Hennings und Thommy gelang dann Adams der erlösende Treffer für die Fortuna.

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