Flick war nach dem Pokal-Aus bedient - Bildquelle: Getty ImagesFlick war nach dem Pokal-Aus bedient © Getty Images

Kiel - Für die sensationelle 5:6-Niederlage im Elfmeterschießen beim Zweitligisten Holstein Kiel im DFB-Pokal hatte Hansi Flick eine simple, aber auch schonungslose Erklärung. "Bei unseren Gegentoren war es zuletzt immer das gleiche Muster", sagte der Trainer des deutschen Rekordmeisters bekümmert.

Müller: "Nicht beste Phase des FC Bayern"

Beim 1:1-Ausgleich durch Fin Bartels (37.) stand die Hintermannschaft des Champions-League-Gewinners wieder einmal zu hoch. Eine fehlerhafte Zuordnung im eigenen Strafraum in der Nachspielzeit ermöglichte den Platzherren durch einen Kopfballtreffer von Kapitän Hauke Wahl den erneuten Gleichstand.

Auch Thomas Müller ärgerte sich über die auffällige Häufung der Patzer, die schon in der Bundesliga zur 2:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach geführt hatte.

Vor dem "Sky"-Mikrofon wirkte der Ex-Nationalspieler schwer bedient: "Das Ausscheiden ist brutal, das muss man erst einmal sacken lassen. Es ist sicherlich nicht gerade die beste Phase des FC Bayern."

Kieler feierten ausgelassen

Dafür durften die Platzherren einen wahrhaft historischen Triumph feiern, begleitet von Feuerwerk und einem spontanen Autokorso samt Hupkonzert vor dem Holstein-Stadion.

Coach Ole Werner fasste seine Freude mit viel Pathos in der Stimme zusammen. "Dieses außergewöhnliche Erlebnis werden wir wohl nur einmal im Leben haben. Aber wir haben es uns wirklich verdient."   

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