Frankfurt feiert den Sieg in London - Bildquelle: AFPSIDDANIEL LEAL-OLIVASFrankfurt feiert den Sieg in London © AFPSIDDANIEL LEAL-OLIVAS

London - Adi Hütter beobachtete mit einem stolzen Lächeln, wie sich seine Europa-League-Fighter von der kleinen Reisegruppe aus der Heimat feiern ließen. Das 2:1 (0:1) des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt beim ruhmreichen FC Arsenal war so überraschend wie befreiend - und schmeckte deshalb besonders süß.

"Wir sind glücklich, es selbst in der Hand zu haben", sagte Sportvorstand Fredi Bobic bei "RTL" über den Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde: "Die zweite Halbzeit war überragend. Da gab es einen Umbruch, deshalb konnten wir gewinnen."

Das Lob durfte sich insbesondere Hütter zuschreiben, denn der vollzog die wegweisenden Änderungen in der Pause. Hütter nahm Stürmer Andre Silva vor dem zweiten Durchgang vom Platz, er brachte dafür mit Dominik Kohr und Mijat Gacinovic mehr Wucht im Mittelfeld. Das nutzte der Japaner Daichi Kamada durch zwei fulminante Fernschüsse (55./63.) aus.

"Daichi hat so viel Qualität, das ist der Wahnsinn", schwärmte Bobic vom 23-Jährigen, der bis dato vor allem in Sachen Torgefahr oft glücklos gewirkt hatte: "Vielleicht ist das nun die Erlösung gewesen", sagte Bobic.

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