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München - Der mexikanische Fußball-Verband (FMF) hat auf zunehmende homophobe Gesänge reagiert und führt nun ein mehrjähriges Stadionverbot für Zuschauer ein, die sich daran beteilligen. Das gab FMF-Präsident Yon de Luisa am Montag bekannt.

Der FMF war in den letzten Jahren von der FIFA immer wieder mit Geldstrafen und Geisterspielen bestraft worden, nachdem es öfter zu homophoben Gesängen und Sprechchören, vor allem beim Abstoß gegnerischer Torhüter, gekommen war. 

Neue Linie des Verbandes

Die Entscheidung ist Teil der neuen Linie des FMF, die durch eine Online-Ticket-Registrierung, erhöhte Anzahl von Sicherheitskräften im Stadion und das Stadionverbot gegen die diskriminierenden Sprechgesänge vorgehen möchte. 

Präsident de Luisa sagte dazu laut ESPN: "Diese Maßnahmen werden von nun an rigoros bei jedem Heimspiel angewendet, das vom mexikanischen Fußball-Verband organisiert wird."

Erstmals sollen die Maßnahmen bei den Heimspielen Mexikos gegen Costa Rica am 30. Januar und gegen Panama am 2. Februar eingesetzt werden. 

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